109 Dezibel: Polizei beschlagnahmt manipuliertes Hochleistungsauto wegen extremen Lärms
Clara Schneider109 Dezibel: Polizei beschlagnahmt manipuliertes Hochleistungsauto wegen extremen Lärms
Ein Hochleistungsfahrzeug wurde von den Behörden beschlagnahmt, nachdem seine extremen Lärmemissionen die gesetzlichen Grenzwerte überschritten hatten. Dem Besitzer drohen nun verwaltungsrechtliche Maßnahmen, weil er das Motorsteuerungssystem manipuliert hatte.
Das Auto war zudem falsch geparkt und blockierte so eine Halteverbotszone.
Die Polizei wurde zunächst auf das Fahrzeug aufmerksam, weil es eine Wendezone in einem eingeschränkten Bereich versperrte. Bei der Kontrolle maßen die Beamten einen Motorlärm von 109 Dezibel – deutlich über dem erlaubten Höchstwert von 82 dB.
Der Besitzer behauptete, der laute Lärm stamme vom Biturbo-Motor des Wagens. Die Behörden vermuteten jedoch, dass die Motorsteuerung mit leistungssteigernder Software verändert worden war. Eine solche Manipulation würde die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erlöschen lassen.
In der Folge beschlagnahmten die Beamten das Auto und leiteten ein verwaltungsrechtliches Verfahren gegen den Besitzer ein. Das Fahrzeug bleibt vorerst in Polizeigewahrsam, während die Ermittlungen andauern. Dem Besitzer drohen Strafen sowohl für die illegalen Umbauten als auch für den Parkverstoß. Die Behörden bestätigten, dass das Auto erst nach Wiederherstellung der Vorschriftsmäßigkeit freigegeben wird.






