Bergisch Gladbach plant 6.000 Wohnungen und Jobs auf Zanders-Gelände
Großes Umstrukturierungsprojekt in Bergisch Gladbach: 3.000 Wohnungen und 3.000 Arbeitsplätze geplant
Auf dem Gelände des ehemaligen Zanders-Werks in Bergisch Gladbach steht ein umfassender Umbau bevor: Geplant sind 3.000 neue Wohnungen sowie die Schaffung von 3.000 Arbeitsplätzen. Zudem sollen Gastronomie-, Freizeit- und Einzelhandelsflächen entstehen. Unterdessen hat es bei der Zanders Entwicklung GmbH (ZEG) einen Wechsel an der Spitze gegeben – Oliver Brügge scheidet nach nur sixteen Monaten als Geschäftsführer aus.
Brügge, der die strategische Ausrichtung des Zanders-Projekts maßgeblich prägte, verlässt das Unternehmen. Bürgermeister Marcel Kreutz würdigte seinen Einsatz bei der Gründung der ZEG und der Ausarbeitung der zukünftigen Pläne. Bis eine dauerhafte Nachfolge gefunden ist, übernimmt Udo Krause kommissarisch die Geschäftsführung.
Nächste Schritte: Abriss und Masterplan Noch in diesem Jahr sollen jüngere Gebäude auf dem Gelände abgerissen werden, um bis Anfang 2027 das historische Z-Ensemble freizulegen. Parallel muss ein Masterplan erarbeitet werden, der die Entwicklung der nächsten 20 bis 25 Jahre steuert – mit Vorgaben zu Art und Qualität künftiger Vorhaben.
Die Öffentlichkeitsarbeit wird intensiviert: Mit der neuen Website zanders.de steht Anwohnern und Investoren eine zentrale Informationsplattform zur Verfügung. Das Interesse am Standort wächst – ein potenzieller Investor hat bereits konkretes Engagement für ein Gewerbe- und Hotelprojekt signalisiert.
Entscheidende Weichenstellungen im April und Mai Am 30. April berät der Stadtplanungsausschuss über den Bebauungsplan, gefolgt von einer Abstimmung im Stadtrat am 12. Mai. Die Erreichbarkeit des Areals verbessert sich zudem mit der Eröffnung des Rail Parks am 9. Mai, der besonders jungen Menschen den Zugang erleichtern soll.
Das Zanders-Projekt schreitet mit klaren Meilensteinen voran: Noch in diesem Jahr beginnen die Abrissarbeiten, während im späten April und Mai grundlegende Planungsbeschlüsse anstehen. Bei Genehmigung könnte das Vorhaben die Region in den kommenden Jahrzehnten mit Wohnraum, Arbeitsplätzen und neuen öffentlichen Flächen prägen.






