01 May 2026, 02:06

Bremen setzt auf Verkehrssicherheit: 315 Verstöße bei Zweirad-Kontrollen aufgedeckt

Eine Gruppe von Menschen, die nachts mit Fahrrädern eine Stadtstraße entlangfährt, alle tragen Helme.

Bremen setzt auf Verkehrssicherheit: 315 Verstöße bei Zweirad-Kontrollen aufgedeckt

Bremer Polizei kontrolliert Zweiradverkehr im Rahmen der Kampagne "Sicher.Mobil.Leben"

Die Bremer Polizei hat kürzlich im Rahmen der Aktion "Sicher.Mobil.Leben" gezielte Verkehrskontrollen bei Zweirädern durchgeführt. Im Fokus standen Radfahrer und Motorradfahrer in der gesamten Stadt – innerhalb kurzer Zeit überprüften Beamte rund 435 Fahrzeuge.

Ziel der Kampagne war vor allem die Verbesserung der Verkehrssicherheit, nicht die Ahndung von Verstößen. Dennoch registrierten die Beamten bei den kontrollierten Fahrzeugen fast 315 Regelverstöße. Häufige Vergehen waren etwa das Überfahren roter Ampeln durch Radfahrer, das Fahren auf der falschen Straßenseite oder die Nutzung von Gehwegen statt der vorgesehenen Radwege.

Auf der Ausfahrt Hemelingen, wo Tempo 70 gilt, führten Geschwindigkeitsmessungen zu 35 Verstößen. Zudem zeigten Lärmmessungen, dass zwei Motorräder manipulierte Abgasanlagen hatten – die Betriebserlaubnis wurde daraufhin entzogen. Auch die illegale Nutzung von Handys während der Fahrt wurde im Rahmen der Aktion geahndet.

Besondere Brennpunkte für Rotlichtverstöße waren die Kreuzungen Tiefer/Altenwall, Osterdeich/Mozartstraße, Herdentorsteinweg in Richtung Breitenweg sowie Osterdeich/Verdener Straße. An diesen Stellen kam es wiederholt zu Verstößen, weshalb die Behörden die Überwachung dort intensivieren wollen.

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Innensenator Dr. Högl betonte, dass die Kontrollen dazu dienten, den Alltagsverkehr in Bremen sicherer zu gestalten. Die Aktion zielte darauf ab, riskantes Verhalten zu reduzieren und Unfälle mit besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmern zu verringern.

Die Ergebnisse der Operation zeigen, dass es weiterhin Herausforderungen bei der Verkehrsdisiplin von Rad- und Motorradfahrern gibt. Mit fast 315 festgestellten Verstößen ist davon auszugehen, dass die Behörden gezielte Kontrollen in Risikobereichen fortsetzen werden. Die Erkenntnisse könnten zudem künftige Maßnahmen zur Verkehrssicherheit in der Stadt beeinflussen.

Quelle