25 June 2026, 14:03

Britische Bauwirtschaft zwischen Hoffnung auf Aufschwung und explodierenden Materialkosten

Umschlag noch ausstehend

Britische Bauwirtschaft zwischen Hoffnung auf Aufschwung und explodierenden Materialkosten

Britische Bauwirtschaft bereitet sich auf Konjunkturbelebung vor – doch Hindernisse bleiben

Die britische Bauindustrie rüstet sich, die wirtschaftliche Erholung zu unterstützen, sieht sich jedoch mit Herausforderungen konfrontiert. Steigende Materialkosten und zähe Genehmigungsverfahren bremsen die Fortschritte aus. Branchenvertreter fordern schnellere Umsetzungen bei Wohnungsbau- und Infrastrukturprojekten.

Im April präsentierte sich der Bausektor mit gemischten Ergebnissen. Die kumulierten Umsätze der ersten vier Monate 2024 entsprachen denen des Vorjahreszeitraums. Dennoch stiegen die Neuaufträge im Jahresvergleich um 1,8 %.

Tiefbau als Wachstumstreiber Der Tiefbau verzeichnete unter den drei Hauptsegmenten des Baugewerbes das stärkste Wachstum. Auch der Gewerbe- und Industriebau trug mit einem nominalen Umsatzplus von 6,8 % im April zur positiven Entwicklung bei. Die Neuaufträge in diesem Bereich legten um 2,6 % zu.

Der öffentliche Bau profitierte im April von einer Umsatzsteigerung. Staatliche Stellen vergaben 2,2 % mehr Aufträge als im Vormonat. Der Wohnungsbau war das einzige nicht-öffentliche Segment, das sowohl höhere Umsätze als auch mehr Neuaufträge im Vergleich zum Vorjahr meldete.

Materialkosten explodieren bis Mai 2026 Bis Mai 2026 hatten sich die Materialpreise stark erhöht. Allein Bitumen verteuerte sich aufgrund der Konflikte in der Straße von Hormus um 31,2 %. Auch Holz, Metalle, mineralische Baustoffe und Transportbeton verzeichneten deutliche Preissprünge.

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Branche braucht mehr Rückendeckung für Konjunkturimpulse Die Bauwirtschaft könnte die wirtschaftliche Erholung beschleunigen – doch dafür sind stärkere Anreize nötig. Schnellere Genehmigungsverfahren, zügige Finanzierungen für Infrastrukturprojekte und verbesserte Wohnungsbaupolitik sind entscheidend. Ohne diese Maßnahmen drohen steigende Kosten und Verzögerungen den Aufschwung zu gefährden.

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