Bundespolitiker erhalten 2025 erstmals seit drei Jahren mehr Gehalt
Bundespolitiker in Deutschland erhalten 2025 eine Gehaltserhöhung von einem Prozent. Die Anpassung markiert die erste Veränderung nach drei Jahren eingefrorener Bezüge für Spitzenbeamte. Die Entscheidung folgt einem Vorschlag, den die Koalitionsparteien im Nationalrat letzte Woche eingebracht hatten.
Die Lohnerhöhung betrifft eine Reihe hochrangiger Positionen, darunter den Bundespräsidenten, den Bundeskanzler, den Vizekanzler sowie die Mitglieder der Bundesregierung. Ebenfalls einbezogen sind Abgeordnete des Nationalrats und des Bundesrats, der Präsident des Rechnungshofs sowie die Mitglieder des Volksanwalts.
Die Gehälter für diese Ämter sind seit 2022 unverändert geblieben. Wiederholte Einfrierungen und unter der Inflationsrate liegende Anpassungen haben ihren realen Wert seit 1997 verringert. Die diesmalige Erhöhung um ein Prozent gleicht die Teuerung nicht vollständig aus und unterstützt damit die Bemühungen zur Haushaltskonsolidierung.
Die Österreichische Volkspartei (ÖVP), die Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) und NEOS haben sich darauf verständigt, einen Reformprozess für die Bezüge von Politikern einzuleiten. Zudem beschlossen sie, die Finanzierung von Parteien, Parlamentsklubs und Akademien für die nächsten zwei Jahre einzufrieren.
Die einprozentige Erhöhung tritt 2025 in Kraft und spiegelt einen zurückhaltenden Ansatz bei Gehaltsanpassungen nach Jahren der Stagnation wider. Der Reformprozess und die Mittelkürzungen deuten auf umfassendere Bestrebungen hin, die öffentlichen Finanzen nachhaltig zu steuern.






