Bürgermeister-Stichwahl in Augsburg: Stimmen werden im Bierzelt ausgezählt
Emma MayerKein Platz im Ausstellungssaal - Wahlhelfer ziehen ins Bierzelt um - Bürgermeister-Stichwahl in Augsburg: Stimmen werden im Bierzelt ausgezählt
Augsburgs Stichwahl um das Bürgermeisteramt nahm eine ungewöhnliche Wendung, als die Stimmen in einem Bierzelte ausgezählt wurden. Die frühen Vorbereitungen für das Augsburger Ostervolksfest ließen den Wahlhelfern kaum Alternativen für einen geeigneten Veranstaltungsort. Während die erste Runde der Wahl am 8. März 2026 stattfand, folgte die Stichwahl zwischen Eva Weber und Florian Freund zwei Wochen später.
Bei der ersten Wahlrunde am 8. März 2026 zogen die amtierende Bürgermeisterin Eva Weber (CSU) und der SPD-Kandidat Dr. Florian Freund in die Stichwahl ein. Erste vorläufige Ergebnisse wurden noch am selben Tag bekannt gegeben, doch die Gesamtzahl der abgegebenen Stimmen blieb zunächst unbestätigt.
Für die Stichwahl am 22. März standen die Wahlhelfer vor einer logistischen Herausforderung: Die üblicherweise genutzte Messehalle war wegen der Vorbereitungen für das Osterfest nicht verfügbar. Daher wurden die Briefwahlstimmen in einem Bierzelt ausgezählt – einem der wenigen noch freien großen Räume.
Das sonst für gesellige Feiern genutzte Bierzelt verwandelte sich kurzerhand in ein provisorisches Wahllokal. Die Mitarbeiter richteten Tische und Technik ein, um die Stimmen auszuzählen, und sorgten so für einen reibungslosen Ablauf der Auszählung.
Die Stichwahl endete mit einer ungewöhnlichen Kulisse für die Stimmenauszählung. Das Bierzelt bot eine praktische Lösung, als andere Räumlichkeiten belegt waren. Nach der Auswertung aller Stimmen bestätigten die Wahlbeamten das Endergebnis.






