CDU/CSU fordert drittes Entlastungspaket für Autofahrer wegen hoher Spritpreise
Clara SchneiderCDU/CSU fordert drittes Entlastungspaket für Autofahrer wegen hoher Spritpreise
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion drängt auf ein drittes Entlastungspaket, um Autofahrer angesichts der hohen Öl- und Spritpreise zu entlasten. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sepp Müller warnte, dass sich die Preise erst in Monaten normalisieren dürften – viele Haushalte und Unternehmen hätten bis dahin mit den Folgen zu kämpfen.
Bundesregierung und Bundestag haben bereits zwei Hilfspakete für Autofahrer beschlossen – eines am 1. April, ein weiteres am 1. Mai. Nun wird über ein drittes Maßnahmenbündel diskutiert, um besonders Betroffene gezielt zu unterstützen.
Der neue Vorschlag richtet sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen, Logistikfirmen sowie Pendler. Geplant sind unter anderem eine Erhöhung der Pendlerpauschale ab Juli und zusätzliche Unterstützung für Gering- und Mittelverdiener. Müller betonte jedoch, dass dauerhafte, steuerfinanzierte Subventionen auf Dauer schwer zu tragen wären.
Die Forderung nach weiteren Schritten kommt zu einer Zeit wachsender Sorgen über die anhaltende Blockade der Straße von Hormus. Sollte sich die Lage nicht entschärfen, hält Müller ein drittes Entlastungspaket für unverzichtbar, um schwerwiegendere wirtschaftliche Belastungen abzuwenden.
Obwohl die Regierung bereits zwei Runden finanzieller Hilfen auf den Weg gebracht hat, pocht die Union auf weitere Maßnahmen. Die geplanten Schritte zielen auf gezielte Entlastung ab, doch Müller räumt ein, dass nachhaltige Lösungen eine sorgfältige Haushaltsplanung erfordern. Priorität habe es, den akuten Druck zu mindern – ohne die Staatsfinanzen langfristig zu überlasten.






