Christian Grasmück bleibt SR-Intendant mit klarer Mehrheit und Reformkurs
Clara SchneiderChristian Grasmück bleibt SR-Intendant mit klarer Mehrheit und Reformkurs
Christian Grasmück ist als Intendant des Saarländischen Rundfunks (SR) wiedergewählt worden, nachdem er im ersten Wahlgang eine deutliche Mehrheit erzielte. Mit 22 von 24 Stimmen sicherte er sich eine zweite Amtszeit, die bis Anfang 2027 läuft. Sein Wahlkampf stand im Zeichen von Innovation, Zukunftsfähigkeit und einer engen Verbindung des Senders zur Region.
Grasmück begann seine Laufbahn beim SR als freier Mitarbeiter, bevor er zum stellvertretenden Programmdirektor aufstieg. Während seiner ersten Amtszeit trieb er Reformen voran, zu denen auch Personalabbau und die Umverteilung von Ressourcen gehörten. Sein Führungsstil und seine Vision für den Sender überzeugten offenbar die Wähler.
Auch Peter Dinges, Geschäftsführer der nationalen Filmförderungsanstalt FFA, kandidierte für das Amt des Intendanten. Mit über 30 Jahren Erfahrung in Film und Fernsehen leitete er die FFA in Berlin seit 2004. Sein Wahlversprechen lautete: eine „unverfälschte Außenperspektive“ und ein frischer Ansatz für die Position. Für Dinges ging es bei der Bewerbung nicht um Karriere, sondern um eine persönliche Verpflichtung.
Die Wahl entschied sich letztlich für Kontinuität – Grasmücks Erfahrung und die bereits umgesetzten Reformen setzten sich durch. Seine Wiederwahl bedeutet, dass der SR unter seiner Führung weitere vier Jahre seinen bisherigen Kurs verfolgen wird.
Grasmücks zweite Amtszeit dauert bis Anfang 2027 und gibt ihm die Möglichkeit, seine Reformen weiter auszubauen. Sein Fokus bleibt auf der Modernisierung des SR, bei gleichzeitiger starker regionaler Verankerung. Der Sender geht nun mit einem klaren Auftrag für Stabilität und Entwicklung in die Zukunft.






