Dehoga-Präsident Schimke warnt vor Reformstau und fordert rasches Handeln
Clara SchneiderDehoga-Präsident Schimke warnt vor Reformstau und fordert rasches Handeln
Der Präsident des Dehoga-Gastgewerbeverbands, Schimke, hat gewarnt, dass den Politikern die Zeit davonläuft, um zu handeln. Er betonte die Dringlichkeit von Reformen, um Unternehmen und die Wirtschaft zu stärken. Seine Äußerungen fallen vor einem Krisengipfel im Kanzleramt, bei dem Wirtschaftsführer auf Fortschritte hoffen.
Schimke kritisierte einen Vorschlag der DGB-Vorsitzenden Yasmin Fahimi, betriebliche Rentensysteme verpflichtend einzuführen. Eine solche Maßnahme würde seiner Meinung nach den bürokratischen Aufwand und die tatsächlichen Kosten für Unternehmen erhöhen. Gleichzeitig beharrte er darauf, dass dies weder das Wachstum ankurbeln noch die Jobchancen verbessern werde.
Seine Kritik richtete er auch an die Gewerkschaften: Auch sie seien auf stabile Arbeitsplätze und eine stärkere Wirtschaft angewiesen. Pragmatismus statt Klassenkampf sei der richtige Weg, so Schimke.
Besonderes Gewicht legt Schimke auf das Arbeitszeitgesetz. Er hofft, dass der Krisengipfel vor der Sommerpause eine einheitliche Wochenarbeitszeit beschließt. Zudem erwartet er, dass die Koalitionsspitzen die vereinbarten Reformen entschlossen vorantreiben.
Schimkes Warnungen unterstreichen den Druck auf die Politik, Ergebnisse zu liefern. Der Wirtschaftsverband setzt auf den Gipfel, um klare Weichenstellungen zu erreichen. Ohne konkrete Maßnahmen drohen den Unternehmen steigende Kosten und weitere Unsicherheit.






