Deutsche Handelsschiffe warten monatelang auf Rückkehr aus dem Persischen Golf
Clara SchneiderDeutsche Handelsschiffe warten monatelang auf Rückkehr aus dem Persischen Golf
Deutsche Handelsschifffahrt steht vor langer Wartezeit auf Rückkehr aus dem Persischen Golf
Die Straße von Hormus soll nach einem kürzlichen Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran wieder geöffnet werden – ein Wendepunkt für Schiffe, die seit Monaten in der Region feststecken. Viele deutsche Frachter liegen bereits seit etwa vier Monaten im Persischen Golf vor Anker oder operieren dort. Mit der Freigabe der strategisch wichtigen Meerenge können sie nun die Heimreise antreten.
Die Dauer der Rückfahrt hängt von der gewählten Route ab: Schiffe, die das Rote Meer passieren, werden Deutschland in etwa einer Woche erreichen, während Alternativrouten bis zu zwei Wochen in Anspruch nehmen können.
Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Reeder (VDR), schätzt, dass der gesamte Prozess mindestens drei Monate dauern wird. Der Verband bestätigte, dass die Rückführung aller Schiffe eine monatelange Koordination erfordern werde.
Die Rückkehr der deutschen Handelsschiffe wird sich demnach über Monate erstrecken – nicht nur über Wochen. Ob über das Rote Meer oder längere Umwege: Die individuellen Fahrzeiten hängen von der gewählten Route ab. Die Branche konzentriert sich nun darauf, die schrittweise Rückholung der Flotte zu organisieren.






