EU-Digitaler Ausweis: Start der Digitalen Börse für Januar 2027 geplant – doch Datenschützer warnen
Emma MayerEU-Digitaler Ausweis: Start der Digitalen Börse für Januar 2027 geplant – doch Datenschützer warnen
EU-Digitaler Identitätsnachweis: Start der Digitalen Börse für Januar 2027 geplant
Die EU-Digitale Identitätsbörse (EU Digital Identity Wallet) soll im Januar 2027 eingeführt werden – erste Testläufe laufen bereits. Das digitale Ausweissystem soll die Identität und das Alter von Bürgern sowohl online als auch offline verifizieren und eine sichere Möglichkeit bieten, persönliche Daten bei der Nutzung von Dienstleistungen zu bestätigen.
Mit der digitalen Börse können Nutzer wichtige Dokumente zentral verwalten, während sie die Kontrolle über ihre persönlichen Daten behalten. Zudem ist eine Integration mit einer Altersverifikations-App geplant, die den Zugang zu Erwachsenen-Websites regeln soll. Diese App wurde jedoch kurz nach ihrer Vorstellung durch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gehackt.
Die Bundesdruckerei entwickelt das Backend-System für die Ausstellung der Personenidentifikationsdaten (PID). Anfangs ist die Nutzung freiwillig, doch mit dem Rückgang des Bargeldverkehrs und den Plänen für einen digitalen Euro könnte die Verbreitung zunehmen. Datenschützer warnen indes vor möglichen Risiken wie Massenüberwachung und staatlicher Repression im Zusammenhang mit dem System.
Parallel dazu setzt sich die EU weiterhin für starke Verschlüsselung ein, steht aber in der Kritik, diese durch Maßnahmen wie Client-Side-Scanning auszuhebeln.
Die Digitale Identitätsbörse soll eine sichere Methode zur Identitätsprüfung in ganz Europa bieten. Mit der Zunahme digitaler Transaktionen könnte ihre Nutzung weiter ausgedehnt werden. Datenschutz- und Sicherheitsbedenken bleiben jedoch zentraler Diskussionspunkt.






