Abstieg droht: Erzgebirge Aue verliert in Mannheim - FC Erzgebirge Aue steht vor dem Abstieg in die Regionalliga
Erzgebirge Aue verliert erneut – Abstieg in die Regionalliga praktisch besiegelt
Der FC Erzgebirge Aue hat eine weitere Niederlage kassiert und ist mit 1:2 gegen den SV Waldhof Mannheim in der 3. Liga unterlegen. Damit verlängert sich die sieglose Serie des Vereins auf über drei Monate. Mit nur noch acht ausstehenden Spielen steht der Klub nun vor dem fast sicheren Abstieg in die Regionalliga.
Marvin Stefaniak hatte Aue in der 44. Minute mit 1:0 in Führung gebracht. Doch Waldhof Mannheim kämpfte sich zurück: Lovis Bierschenk und Terrence Boyd trafen zum 2:1-Endstand. Der Siegtreffer sorgte für Diskussionen, da Wiederholungen eine mögliche Abseitsposition nahelegten. Ohne VAR in der 3. Liga blieb die Entscheidung jedoch bestehen.
Nach dem Abstieg 2023 hatte sich die finanzielle Lage des Vereins zunächst stabilisiert. Durch Kostensenkungen, neue Sponsoren und lokale Investitionen gelang 2025 über die Relegation die Rückkehr in die 2. Bundesliga. Für 2026 waren Modernisierungen des Stadions und des Nachwuchsleistungszentrums im Umfang von 5 bis 7 Millionen Euro geplant. Doch die aktuelle Saison katapultierte den Klub erneut an den Rand des Abstiegs.
Die Vereinsführung hat nun die Dramatik der Situation eingeräumt und mit den Mitarbeitern Überlebensstrategien bis 2027 besprochen. Trotz der Rückschläge will Aue die professionellen Strukturen erhalten und einen direkten Wiederaufstieg anstreben. Für die kommende Saison wird ein Budget von knapp 10 Millionen Euro für die Aufstiegsplanung veranschlagt.
Mit mehr als zehn Punkten Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz und nur noch acht Spielen scheint der Gang in die Regionalliga nicht mehr abwendbar. Die jüngsten Wiederaufbau-Bemühungen wären damit vorerst gescheitert. Der Fokus liegt nun auf dem Neuaufbau und der Vorbereitung auf die vierte Liga.






