11 April 2026, 06:06

FDP Bremen will Rennbahn-Gelände als grünen Freiraum statt Wohngebiet erhalten

Eine große Gruppe von Menschen marschiert auf einer von Bäumen gesäumten Straße während einer Protestdemo in Berlin, wobei einige Kameras halten und ein Gebäude im Hintergrund unter einem klaren Himmel zu sehen ist.

FDP Bremen will Rennbahn-Gelände als grünen Freiraum statt Wohngebiet erhalten

Die Bremer FDP hat sich gegen Pläne zur Bebauung der ehemaligen Galopprennbahn der Stadt ausgesprochen. Das 30 Hektar große Gelände liegt seit einem Bürgerentscheid 2019, der dortige Wohnungsbauprojekte blockierte, weitgehend brach. Nun fordert die Partei, das Areal stattdessen in einen grünen Freiraum für Sport, Freizeit und Kultur umzuwandeln.

2019 hatten die Bremer Wähler Vorhaben zur Bebauung des alten Rennbahn-Geländes mit Wohnhäusern abgelehnt. Seither bleibt das Gelände seit sieben Jahren größtenteils ungenutzt. Die FDP wirft dem Senat vor, mit seinen aktuellen Bebauungsplänen den Willen der Bürger zu ignorieren und die Anwohner um dringend benötigte Grünflächen zu bringen.

Ole Humpich, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Bürgerschaftsfraktion, kritisierte die Bezeichnung des Geländes als "untergenutzt" durch den Senat. Die geplante Bebauung stehe im Widerspruch zu den eigenen Klimaschutz- und Hitzevorsorgezielen der Stadt, argumentierte er. Die FDP pocht darauf, dass der Osten Bremens einen lebendigen Ort für Erholung brauche – und keine weiteren Gebäude.

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Die Liberalen schlagen stattdessen eine bessere Infrastruktur, ein professionelles Management und Kooperationen mit privaten Unternehmen vor. Ihr Ziel ist es, aus dem Gelände ein lebendiges Zentrum für Sport, Kultur und Gemeinschaftsaktivitäten zu machen. Das freie Areal sehen sie als große Chance für das Viertel – und nicht als Fläche, die mit Beton zugestellt werden solle.

Die Diskussion um die Zukunft der Rennbahn dauert an. Die FDP setzt sich für eine grüne, gemeinwohlorientierte Lösung ein. Sollten sich ihre Pläne durchsetzen, könnte aus dem Gelände ein Freizeitzentrum statt einer Baustelle werden. Die Entscheidung hängt davon ab, ob der Senat angesichts der früheren öffentlichen Ablehnung seine Haltung überdenkt.

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