Freiwillige helfen Schwarzwald-Bauern im Kampf gegen Wolfs-Rückkehr
Rund 30 Freiwillige trafen sich kürzlich im Südschwarzwald, um ortsansässige Landwirte zu unterstützen. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stand die Vorbereitung von Weideflächen auf zwei Höfen in Lenzkirch und Elzach-Yach. Die Initiative soll Bauern unter die Arme greifen, die durch die Rückkehr der Wölfe in die Region vor zusätzliche Herausforderungen gestellt werden.
Die Helferinnen und Helfer reparierten Zäune, rodeten dichtes Gestrüpp und verstärkten Weidetore. Ihr Einsatz kam zu einem entscheidenden Zeitpunkt, da Landwirte durch neue Maßnahmen zum Herdenschutz mit einem höheren Arbeitsaufwand konfrontiert sind. Zwar ersetzt das Projekt keine professionelle Arbeitskraft, doch es unterstreicht die Solidarität der Gemeinschaft mit der traditionellen Weidewirtschaft.
Neben der praktischen Arbeit informierten sich die Teilnehmer über die Überwachung von Wölfen und aktuelle Entwicklungen im Schwarzwald. Die Aktion zog ein bunt gemischtes Publikum an – von Studierenden bis zu langjährigen Aktivisten. Aufgrund des großen öffentlichen Interesses waren die Plätze schnell vergeben.
Die Initiative ist Teil eines umfassenderen Herdenschutzprogramms. Die Organisatoren hoffen, damit den Druck auf die Landwirte zu verringern und gleichzeitig die Beziehungen zwischen Landwirtschaft und Bevölkerung zu stärken.
Die ehrenamtliche Arbeit bot den Bauern konkrete Hilfe bei der Bewältigung ihrer zusätzlichen Aufgaben. Gleichzeitig sensibilisierte sie für die Auswirkungen der Wölfe auf die lokale Landwirtschaft. Ähnliche Projekte könnten folgen, während sich die Region an die veränderten Bedingungen der Tierwelt anpasst.






