28 June 2026, 04:03

Fusion Festival 2027: Warum die geplante Pause neue Hoffnung bringt

Light Designer bei der Fusion - "Gänsehaut beim ersten Schlag"

Fusion Festival 2027: Warum die geplante Pause neue Hoffnung bringt

Das Fusion Festival bleibt eines der größten alternativen Musik- und Kulturereignisse Deutschlands und Europas. Mit einer Mischung aus Techno, Rock, Pop, Theater, Kunst, Workshops und politischer Bildung zieht es Jahr für Jahr Tausende Besucher an. Für die Ausgabe 2023 erwarten die Veranstalter rund 65.000 Gäste.

Hinter den Kulissen sorgt ein riesiges Team dafür, dass das Festival reibungslos über die Bühne geht. Rund 250 Crews mit über 10.000 Helfern aus aller Welt tragen zu seinem Gelingen bei. Dazu gehören auch langjährige Teilnehmer wie David Egger, der seit etwa 20 Jahren dabei ist und heute als Lichtdesigner für die Tower Stage arbeitet – gemeinsam mit Sebastian Mäher.

Egger beschreibt die Wochen vor dem Festival als stressig, schätzt aber die Möglichkeit, dem Alltag zu entfliehen. Mäher sieht die geplante Pause 2027 als Chance für eine tiefgreifendere Reflexion, hofft jedoch, dass das Festival nicht für immer verschwindet. Die Auszeit soll den Veranstaltern Raum geben, neue Themen, strukturelle Veränderungen und landschaftsgestalterische Verbesserungen auf dem Gelände zu erkunden.

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Einige Bühnen haben tiefe Wurzeln in der Festivalgeschichte. Nikolay Veter, Anaïs Kohler und Jan Gerlach bauen und betreuen die Dubstation, eine der ältesten Bühnen des Festivals.

2027 wird das Fusion Festival pausieren, um seine Ausrichtung zu überdenken und das Gelände aufzuwerten. Bis dahin zieht es weiterhin Zehntausende mit seinem vielseitigen Programm und einem engagierten Team an. Die Pause soll seine Zukunft als führendes Kulturevent sichern.

Quelle