09 May 2026, 02:04

Güntzler drängt Länderchefs zu rascher Zustimmung bei Steuerreform

Ein Plakat mit fettem schwarzem Text auf einem weißen Hintergrund, der von einem schmalen schwarzen Rand umrahmt ist, mit der Aufschrift "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Senkt Steuern noch mehr für Wohlhabende und große Unternehmen."

Güntzler drängt Länderchefs zu rascher Zustimmung bei Steuerreform

Fritz Güntzler, der finanzpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hat die Länderchefs aufgefordert, eine umfassende Steuerreform zu unterstützen. Er warnte, dass ohne deren Zustimmung geplante Steuersenkungen scheitern könnten – und damit Bürger sowie Unternehmen dringend benötigte Entlastungen vorenthalten würden.

Güntzler richtete sich direkt an die unionsgeführten Ministerpräsidenten und forderte sie auf, ihre Haltung zur Reform klar zu positionieren. Als Hauptstreitpunkt in den Verhandlungen nannte er deren Ablehnung eines vorgeschlagenen Steuerentlastungsbonus.

Der CDU/CSU-Politiker äußerte zudem Bedenken wegen möglicher Steuermindereinnahmen in Höhe von 1,1 Milliarden Euro. Dennoch betonte er, dass ein Nichthandeln sowohl Haushalten als auch Unternehmen spürbare finanzielle Erleichterungen verwehren würde.

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In seinem Appell plädierte Güntzler für eine grundlegende Reform des Steuersystems. Er warnte, dass Zögern seitens der Länder die gesamte Reform gefährden könnte.

Im Kern geht es um Finanzierung und politischen Willen. Güntzlers Mahnungen zeigen den wachsenden Druck auf die CDU- und CSU-geführten Bundesländer, sich hinter die Reform zu stellen. Ohne ihre Unterstützung droht das Vorhaben der Steuersenkungen zu scheitern.

Quelle