Hyundai bleibt Europas führende asiatische Automarke trotz Rückgangs in Deutschland
Clara SchneiderHyundai bleibt Europas führende asiatische Automarke trotz Rückgangs in Deutschland
Hyundai hat seine Position als führende asiatische Automarke in Europa auch 2025 behauptet – trotz eines leichten Rückgangs der Verkäufe in Deutschland. Das Unternehmen erreichte einen Marktanteil von 4,7 Prozent bei Privatkunden in ganz Europa und festigte seine Stellung insbesondere im Bereich der Elektrofahrzeuge. Nun bereitet sich der Konzern mit fünf neuen Modellen auf künftiges Wachstum vor.
Die Pkw-Neuzulassungen von Hyundai in Europa blieben 2025 im Vergleich zum Vorjahr stabil. Insgesamt, inklusive Türkei und Osteuropa, wurden etwas mehr als 603.000 Fahrzeuge verkauft. In Deutschland jedoch verzeichnete das Unternehmen einen Rückgang um 3 Prozent auf rund 94.000 verkaufte Fahrzeuge.
Trotzdem blieb Hyundai unter den asiatischen Herstellern in Deutschland mit einem Marktanteil von 3,3 Prozent führend. Besonders stark schnitt die Marke bei rein elektrischen Fahrzeugen ab und übertraf damit den gesamtmarktlichen Durchschnitt.
Für die Zukunft peilt Hyundai ein stabiles Jahr 2026 an, bevor ab 2027 wieder Wachstum angestrebt wird. Um dies zu unterstützen, wird der Konzern in den nächsten 18 Monaten fünf neue Modelle auf den Markt bringen. Diese konzentrieren sich auf die volumenstarken Segmente B (Kleinwagen) und C (Kompaktklasse) und stärken damit die Elektroauto-Palette. Das Unternehmen erwartet, dass diese Neuvorstellungen ab 2027 spürbare Auswirkungen auf die Absatzzahlen haben werden.
Obwohl der Wettbewerb durch chinesische Marken wie SAIC und BYD zunimmt, sieht Hyundai darin keine unmittelbare Bedrohung für die eigene Marktposition. Die Strategie des Unternehmens zielt vielmehr auf den Ausbau der Elektrofahrzeug-Reihe und die Stärkung der Kerngeschäftssegmente ab. Die fünf anstehenden Modelle sollen eine Schlüsselrolle für das Wachstum ab 2027 spielen. Aktuell bleibt Hyundai die führende asiatische Marke in Europa – mit soliden Anteilen sowohl bei Privatverkäufen als auch im Elektroauto-Sektor.






