Ian McKellen nutzt Filmrolle für spöttischen Trump-Angriff auf "Mar-a-Lago"
Emma MayerIan McKellen nutzt Filmrolle für spöttischen Trump-Angriff auf "Mar-a-Lago"
Ian McKellen hat erneut seine Ablehnung gegenüber Donald Trump zum Ausdruck gebracht – diesmal während einer Filmszene. Der Schauspieler nutzte einen aktuellen Kinomoment, um seine Frustration über den ehemaligen US-Präsidenten kundzutun. Der Vorfall ereignete sich beim Cinema in Piazza-Festival, wo seine Bemerkung beim Publikum für Gelächter sorgte.
McKellen kritisiert Trump bereits seit Langem. Während dessen erster Amtszeit verurteilte der Schauspieler den damaligen Präsidenten dafür, die Rechte von LGBTQ+-Personen nicht ausreichend zu schützen, und bezeichnete dessen Handeln als „abstoßend, unnötig und sehr unamerikanisch“. Zudem nannte er Trump „einen sehr schlechten Kommunikator – zumindest aus meiner Sicht“.
In dem neuen Film „Avengers: Doomsday“ spielte McKellen die Figur Magneto in einer Szene, in der sein Charakter Verwüstung anrichtet. Auf Anweisung der Regisseure, der Russo-Brüder, die noch wütender wirken sollte, rief er „Mar-a-Lago!“ – ein Bezug auf Trumps Luxusresort in Palm Beach, das dieser seit 1985 besitzt. Das Anwesen diente während Trumps Präsidentschaften mehrfach als Schauplatz für Treffen mit internationalen Führungspersönlichkeiten.
McKellens spöttische Film-Anspielung auf Trump belustigte das Festivalpublikum. Seine früheren Kritikpunkte und dieser jüngste Ausbruch unterstreichen seine anhaltende Opposition gegen die Politik des Ex-Präsidenten. Gleichzeitig zeigt der Moment, wie seine persönlichen Überzeugungen gelegentlich seine künstlerischen Entscheidungen prägen.






