Ilse Aigner gewinnt Rückhalt als Kandidatin für Bundespräsidentin
Ilse Aigner, Präsidentin des bayerischen Landtags, erhält zunehmend starke Unterstützung als Kandidatin für das Amt der nächsten deutschen Bundespräsidentin. Manfred Weber, Vorsitzender der Europäischen Volkspartei (EVP), hat sich nun öffentlich hinter sie gestellt. Dieser Schritt folgt einem früheren Vorschlag von CSU-Chef Markus Söder, sie für die Position vorzuschlagen.
Söder hatte Aigner erstmals als mögliche Nachfolgerin des amtierenden Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier ins Spiel gebracht. Sein Vorstoß stoße auf breite Zustimmung, so Weber. Der EVP-Chef beschrieb die Reaktionen als „überwältigend positiv“.
Weber lobte zudem Aigners Fähigkeit, Menschen zu erreichen und Politik mit Vertrauen zu gestalten. Er bekräftigte seine volle Unterstützung für ihre Kandidatur und nannte sie eine „starke und verlässliche Wahl“.
Aigner, Mitglied der Christlich-Sozialen Union (CSU), amtiert derzeit als Landtagspräsidentin in Bayern. Ihre politische Erfahrung und ihre Führungsrolle in der Partei machen sie zu einer der aussichtsreichsten Bewerberinnen für das Präsidentenamt.
Mit Webers Rückendeckung gewinnt Aigners Bewerbung um die Bundespräsidentschaft weiteren Aufwind. Die Unterstützung des EVP-Chefs verleiht ihrer Kandidatur zusätzliches Gewicht – insbesondere nach Söders ursprünglichem Vorschlag. Ihr politischer Werdegang und ihre überparteiliche Ausstrahlung könnten im Auswahlverfahren eine entscheidende Rolle spielen.






