24 June 2026, 08:03

Katharinenball feiert Russlanddeutsche als Brückenbauer zwischen Kulturen

Katharinenball 2026: Kulturerbe trifft Erfolgsgeschichten

Katharinenball feiert Russlanddeutsche als Brückenbauer zwischen Kulturen

Der Katharinenball ehrt Russlanddeutsche und ihre Leistungen in der deutschen Gesellschaft

Kürzlich feierte der Katharinenball die Erfolge von Russlanddeutschen und ihren Beitrag zur deutschen Gesellschaft. Die Veranstaltung würdigte ihre Geschichte, Kultur und Leistungen mit Theater, Musik und Mode. Prominente Gäste aus Kunst und Öffentlichkeit nahmen an dem festlichen Abend teil.

Den Auftakt bildete die Theaterproduktion „Mein Volk“, die die Reise der Spätaussiedler nachzeichnete – von Katharinas des Großen Manifest bis zu ihrer Rückkehr nach Deutschland.

Zudem war die Wanderausstellung „Geschichte als Schlüssel zur Gegenwart“ zu sehen. Sie beleuchtete das Schicksal deutscher Kolonisten, die 1766 und 1767 ins Russische Reich auswanderten. Ihre Geschichte ist geprägt von Deportationen, Unterdrückung und jahrzehntelanger Diskriminierung in der Sowjetunion.

Die Sängerin Helena Goldt begeisterte das Publikum mit ihrem Auftritt und brachte Schwung in den Saal. Später präsentierte der Modedesigner August Raddatz seine Winterkollektion 2026–2027 „Tempo und Emotion“ in einer opulenten Modeschau.

Organisiert wurde der Abend von Katharina Martin-Virolainen und Oleg von Riesen in Zusammenarbeit mit der Theatergruppe „Mein Volk“ und dem Team von KuBIK e.V. Zu den Ehrengästen zählten Peter und Maria Warkentin, Stephan Grossmann, Björn Werner, Tamara Kudelin sowie Ida Martjan.

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Der Katharinenball war eine Hommage an die ältere Generation, deren Opfer den Erfolg der Russlanddeutschen erst möglich machten. Gleichzeitig sollte das historische Gedächtnis bewahrt und ihr kulturelles Erbe gefördert werden. Trotz aller Widrigkeiten der Vergangenheit sind Russlanddeutsche heute in allen Bereichen der deutschen Gesellschaft vertreten.

Quelle