KitKat-Diebstahl: Nestlé startet Online-Check für gestohlene Schokoriegel
Emma MayerKitKat-Diebstahl: Nestlé startet Online-Check für gestohlene Schokoriegel
Diebstahl von über 400.000 KitKat-Riegeln führt zu ungewöhnlicher Online-Hilfe der Marke
Am 1. April hat Nestlé eine Website gestartet, auf der Kunden überprüfen können, ob ihre Schokolade Teil der gestohlenen Lieferung war. Der spektakuläre Diebstahl von 12 Tonnen des beliebten Snacks sorgt vor Ostern für eine Mischung aus Humor und Besorgnis.
Die Schokolade wurde während des Transports gestohlen: Ein Lieferwagen mit den KitKat-Riegeln verschwand auf dem Weg von Italien nach Polen. Nestlé bestätigte später, dass 413.793 Riegel – insgesamt 12 Tonnen – entwendet wurden.
Als Reaktion darauf führte KitKat am 1. April einen Online-Tracker ein. Nutzer müssen einen 8-stelligen Chargencode eingeben, der auf der Rückseite jeder Verpackung zu finden ist. Das System prüft, ob der Code zur gestohlenen Ware gehört – was genau angezeigt wird, falls eine Übereinstimmung vorliegt, bleibt jedoch unklar.
Trotz des Diebstahls versichert Nestlé, dass die Versorgungskette für Schokolade nicht beeinträchtigt sei. Unterdessen ist der Vorfall viral gegangen, befeuert durch Memes und Witze über die verschwundenen Riegel.
Der KitKat-Tracker bleibt weiterhin aktiv und ermöglicht Käufern, den Ursprung ihrer Schokolade zu überprüfen. Die gestohlene Lieferung wurde noch nicht wiedergefunden, doch Nestlé betont, es werde keine Engpässe geben. Weitere Details zur Ermittlung oder zu den Ergebnissen des Trackers hat das Unternehmen nicht bekannt gegeben.






