Klimastreik in Braunschweig: Aktivisten fordern radikalen Ausbau erneuerbarer Energien bis 2035
Lina KrügerKlimastreik in Braunschweig: Aktivisten fordern radikalen Ausbau erneuerbarer Energien bis 2035
In Braunschweig hat ein Klimastreik die bundesweiten Proteste unterstützt – mit Kundgebungen auch in Berlin, Hamburg, Köln und München. Aktivistinnen und Aktivisten von Fridays for Future fordern schnellere Schritte beim Ausbau erneuerbarer Energien und kritisieren aktuelle Regierungsentscheidungen zur Förderung fossiler Brennstoffe.
Auf der Demonstration betonte Alexander Dammmeier von Fridays for Future Braunschweig einen wichtigen Meilenstein: Erneuerbare Energien decken mittlerweile 62 Prozent des deutschen Strombedarfs. Gleichzeitig warnte er, dass die aktuelle Politik von Wirtschaftsminister Robert Habeck jahrelange Fortschritte im Klimaschutz gefährde.
Niko Schoss, ein weiterer Organisator, verurteilte Pläne für neue Gaskraftwerke. Solche Vorhaben zementierten die Abhängigkeit von fossilen Energien, statt auf saubere Alternativen zu setzen, argumentierte er. Schoss unterstrich, dass erneuerbare Energien nicht nur günstiger und heimisch produziert werden könnten, sondern auch Arbeitsplätze und das Klima schützten.
Die Gruppe fordert einen vollständigen Umstieg auf Erneuerbare bis 2035 – ein Ziel, das der deutschen Industrie die nötige Planungssicherheit für nachhaltiges Wachstum geben soll.
Die Proteste spiegeln wachsende Unzufriedenheit mit der Energiepolitik der Bundesregierung wider. Die Aktivistinnen und Aktivisten bestehen darauf, dass ein schnellerer Ausbau der Erneuerbaren entscheidend ist – sowohl für die Klimaziele als auch für die wirtschaftliche Sicherheit. Mit ihrer Forderung nach einem Ausstiegsdatum bis 2035 setzen sie die Politik unter Druck, Investitionen in fossile Energien grundlegend zu überdenken.






