20 March 2026, 18:06

Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Enge Umfragen vor dem Showdown am Sonntag

Ein Blatt mit einer Zeichnung eines Mannes im Anzug und Krawatte, der ein Schild hält, auf dem steht "Der Albtraum des Wählers" und einen entschlossenen Gesichtsausdruck hat.

Dreyer fühlt mehr Spannung als in ihren eigenen Wahlkämpfen - Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Enge Umfragen vor dem Showdown am Sonntag

Die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am kommenden Sonntag steht im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit, da aktuelle Umfragen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zeigen. Der CDU-Kandidat Gordon Schnieder hat den SPD-Spitzenkandidaten Alexander Schweitzer nach wochenlangen Schwankungen in den Umfragewerten kürzlich überholt. Die ehemalige SPD-Ministerpräsidentin Malu Dreyer gibt sich zwar zuversichtlich, gesteht aber, dass es nervenaufreibender sei, den Wahlkampf von außen zu verfolgen, als selbst darin aktiv zu sein.

Anfang März lagen CDU und SPD in den Umfragen noch fast gleichauf, beide bei etwa 26 bis 28 Prozent. Bis zum 13. März baute die CDU einen leichten Vorsprung aus und kam auf 28 Prozent, während die SPD bei 26 Prozent zurückblieb. Die Differenz verringerte sich kurzzeitig, weitete sich dann jedoch wieder: Am 20. März führte die CDU mit 29 zu 27 Prozent für die SPD.

Dreyer lobte Schweitzers Wahlkampf als unermüdlich und gut organisiert. Trotz ihres Vertrauens in einen SPD-Sieg beschrieb sie die Erfahrung, das Geschehen nur als Beobachterin mitzuverfolgen, als belastender, als selbst im Rennen zu sein. Schweitzer seinerseits genießt nach wie vor höhere persönliche Beliebtheit als Schnieder – auch wenn seine Partei in den Umfragen zurückliegt.

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Dreyers Optimismus steht im Kontrast zur immer enger werdenden Wahl. Wiederholt betonte sie ihren Glauben an einen SPD-Erfolg und verwies dabei auf die solide Basisarbeit der Partei und Schweitzers Führung als entscheidende Stärken.

Die Wahl am 22. März wird zeigen, ob die SPD ihre Position halten kann oder ob der spät einsetzende Schwung der CDU den Ausschlag für einen Sieg gibt. Dreyers Zuversicht und Schweitzers hohe persönliche Zustimmungswerte bleiben wichtige Trumpfkarten der Partei. Die endgültigen Ergebnisse werden klären, ob sich die letzten Umfrageschwankungen auch in tatsächlichen Wählerstimmen niederschlagen.

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