05 June 2026, 13:23

Lehrergehälter: Bis zu 8.700 Euro Unterschied zwischen den Bundesländern

In welchem deutschen Bundesland verdienen Lehrer am meisten?

Lehrergehälter: Bis zu 8.700 Euro Unterschied zwischen den Bundesländern

Lehrergehälter in Deutschland unterscheiden sich je nach Bundesland stark

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Die Unterschiede zwischen den höchsten und niedrigsten Verdiensten betragen fast 8.700 Euro pro Jahr. Ursache dafür sind regionale Besoldungstabellen und unterschiedliche Bildungspolitiken der Bundesländer.

Da das Bildungssystem in Deutschland Ländersache ist, gibt es erhebliche Gehaltsunterschiede. Schleswig-Holstein zahlt mit durchschnittlich 56.000 Euro jährlich am besten – Spitzenverdiener kommen hier auf bis zu 89.700 Euro. Am unteren Ende der Skala liegt Mecklenburg-Vorpommern, wo Lehrer im Schnitt nur 47.400 Euro erhalten.

Hinter Schleswig-Holstein folgen Hamburg (rund 54.200 Euro) und Rheinland-Pfalz (etwa 54.000 Euro). Bayern, das in offiziellen Statistiken oft als Spitzenreiter gilt, landet in unabhängigen Erhebungen mit einem Durchschnittsgehalt von 52.800 Euro nur auf Platz fünf. Die ostdeutschen Bundesländer zahlen generell weniger, was auf kürzere Dienstzeiten und demografische Veränderungen zurückzuführen ist.

Einstiegsgehälter für Grundschullehrer liegen je nach Bundesland und Besoldungsgruppe zwischen 3.400 und 3.900 Euro brutto monatlich. Verbeamtete Lehrer erhalten zudem zusätzliche Vorteile, darunter Befreiungen von Rentenbeiträgen und Arbeitslosenversicherung.

Durch die Gehaltskluft zwischen den Ländern verdienen manche Lehrer über 700 Euro mehr pro Monat als ihre Kollegen. Die Unterschiede spiegeln regionale Politiken und historische Gehaltsstrukturen wider. Für Lehrkräfte kann die Wahl des Bundeslandes somit erhebliche Auswirkungen auf Einkommen und Karrierechancen haben.

Quelle