Mainz trauert: Diese prägenden Persönlichkeiten starben in den letzten Wochen

Mainz trauert: Diese prägenden Persönlichkeiten starben in den letzten Wochen
In den vergangenen Wochen sind mehrere prägende Persönlichkeiten aus Mainz und der Region verstorben. Ihr Wirken erstreckte sich über Politik, Kultur, Sport und Gesundheitswesen und hinterlässt in der Gemeinschaft tiefe Spuren. Unter ihnen befanden sich ein ehemaliger Regierungschef, eine Pionierin der Behindertenrechte sowie zentrale Gestalter der lokalen Karnevalstradition. Bernhard Vogel, eine der einflussreichsten Figuren der deutschen Politik, starb im Alter von 92 Jahren. Zwölf Jahre lang führte er als Ministerpräsident Rheinland-Pfalz, bevor er von 1992 bis 2003 dasselbe Amt in Thüringen innehatte. Seine politische Laufbahn prägte die Regionalpolitik über Jahrzehnte. Mit 66 Jahren verstarb Herbert Mertin, Justizminister des Landes und Mitglied der FDP. Er bekleidete das Amt zweimal – zunächst von 1999 bis 2006 und erneut von 2016 bis 2022. Seine Arbeit beeinflusste rechtspolitische Reformen in Rheinland-Pfalz über mehr als zwei Jahrzehnte. Ebenfalls verstorben ist Marita Boos-Waidosch, die langjährige Behindertenbeauftragte der Stadt Mainz. Von 1993 bis 2018 setzte sie sich unermüdlich für Barrierefreiheit und Inklusion ein und verbesserte so den Alltag vieler Menschen mit Behinderungen. Die Mainzer Karnevalsszene verliert mit Dieter Wenger und Elisabeth Klöver zwei ihrer prägendsten Persönlichkeiten. Wenger, der Chef-Wagengestalter des Mainzer Karnevalsvereins, starb mit 84 Jahren. Über 60 Jahre lang entwarf er die aufwendigen Motivwagen für den Rosenmontagszug. Klöver, Leiterin des MCV-Gardenballetts, verstarb mit 85 Jahren. Sie formte Generationen von Tänzerinnen und wurde zu einer Ikone des Mainzer Karnevals. Im Sport trauert der 1. FSV Mainz 05 um seinen ehemaligen Torhüter Holger Bernhardt, der bei einem Verkehrsunfall in Basel mit nur 52 Jahren ums Leben kam. Seit 1996 war er mit dem Verein verbunden und blieb den Fans als beliebte Persönlichkeit in Erinnerung. Auch Kunst und Medien müssen Abschied nehmen: Ekkehardt Gahntz, ein erfahrener ZDF-Nachrichtenjournalist, starb im Alter von 79 Jahren. In 25 Jahren beim Sender galt er als Garant für seriösen Journalismus und prägte die Berichterstattung maßgeblich. Barbara Rupp, die von 1983 bis 2008 den Förderverein des Mainzer Unterhaus leitete, verstarb ebenfalls. Ihr Engagement im Hintergrund sicherte dem Kulturort über Jahrzehnte das Überleben. Unerwartet starb Ulf Glasenhardt, Veranstaltungskoordinator im Kulturclub Schon Schön. Seit 2022 gestaltete er zudem das Programm des Kulturpalast Wiesbaden mit. Die Medizin verliert mit Dr. Thomas Flohr einen engagierten Onkologen. Der 57-Jährige arbeitete im Hämatologisch-Onkologischen Medizinischen Versorgungszentrum Mainz und gab zahlreichen Krebspatienten durch moderne Therapien und einfühlsame Betreuung Hoffnung. Diese Todesfälle markieren das Ende einflussreicher Karrieren in Politik, Kultur und öffentlichem Dienst. Ihr Wirken berührte unzählige Menschen in Mainz und darüber hinaus. Die Region gedankt ihnen für ihren Beitrag zur Entwicklung und zum kulturellen Erbe.

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