14 June 2026, 08:03

Mainzer Demonstration fordert Prüfung rechtsextremer Parteien durch Verfassungsgericht

Hundertschaften fordern Überprüfung von Rechtsextremisten

Mainzer Demonstration fordert Prüfung rechtsextremer Parteien durch Verfassungsgericht

Rund 300 Menschen versammelten sich am Samstag in Mainz, um sich einer bundesweiten Kampagne anzuschließen. Bei der Demonstration wurde eine verfassungsrechtliche Überprüfung von rechtsextremen Parteien durch das Bundesverfassungsgericht gefordert. Auf Plakaten standen Sprüche wie „Darf man das eigentlich noch prüfen?“ und „Übrigens: Kontrolle schützt die Freiheit“.

Die Kundgebung war Teil einer breiteren Bewegung unter dem Kürzel PRÜF – was im Deutschen für „prüfen“ steht. Die Teilnehmer forderten eine genauere Untersuchung rechtsextremer Parteien, um deren Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz zu bewerten.

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Ein Polizeisprecher bestätigte, dass die Veranstaltung ohne Zwischenfälle verlief. Über die Demonstration berichteten die Nachrichtenagenturen dpa und lrs.

Das Bundesverfassungsgericht ist befugt, solche Parteien zu prüfen und gegebenenfalls zu verbieten. Allerdings bleibt die rechtliche Hürde für ein Verbot hoch. Ein entsprechendes Verfahren kann nur vom Bundestag, Bundesrat oder der Bundesregierung eingeleitet werden.

Ziel der Kampagne ist es, eine offizielle Überprüfung rechtsextremer Gruppen voranzutreiben. Die Demonstration in Mainz unterstrich die öffentliche Forderung nach verfassungsrechtlicher Kontrolle. Rechtliche Schritte müssten jedoch von den zuständigen staatlichen Institutionen formal eingeleitet werden.

Quelle