18 April 2026, 16:05

Martin Günther kämpft im EU-Parlament für Klimagerechtigkeit und sozialen Wandel

Eine Karte von Europa aus dem 19. Jahrhundert, die politische Grenzen zeigt und auf altem Papier gedruckt ist.

Martin Günther kämpft im EU-Parlament für Klimagerechtigkeit und sozialen Wandel

Martin Günther, ein 43-jähriger Ost-Berliner, ist seit September 2023 Abgeordneter des Europäischen Parlaments. Für Die Linke übernahm er das Mandat von Carola Rackete und setzt sich seitdem vor allem für Umwelt-, Wirtschafts- und soziale Gerechtigkeitsfragen innerhalb der EU ein.

Günther wuchs in Ost-Berlin auf und absolvierte eine Ausbildung zum Volkswirt, bevor er in die Politik ging. Als vollwertiges Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit treibt er eine Politik voran, die Klimaschutz mit wirtschaftlicher Fairness verbindet. Er kritisiert, dass die Europäische Kommission Umweltschutz oft als Bedrohung für das Wachstum darstelle – eine Haltung, der er entschieden widerspricht.

Zu seinen politischen Schwerpunkten gehört die Bekämpfung von Treibhausgasemissionen, für die er vor allem Großkonzerne und Industrienationen verantwortlich macht. Sein Heimatland Brandenburg erhält derzeit jährlich rund 350 Millionen Euro aus EU-Fördermitteln – Gelder, die seiner Meinung nach einen gerechten Wandel unterstützen sollten. Günther sieht die europäische Integration zudem als ein grundlegend linkes Projekt und betrachtet die Abwehr des Rechtsextremismus als eine zentrale Aufgabe im Parlament.

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Seit seinem Eintritt in das Europaparlament betont er die Notwendigkeit eines systemischen Wandels. Seine Vision zielt darauf ab, die Wirtschaft so umzugestalten, dass sie gleichzeitig die Klimakrise und soziale Ungleichheit bekämpft.

Günthers Arbeit in Brüssel spiegelt seinen doppelten Fokus auf ökologische und soziale Reformen wider. Er stellt sich weiterhin gegen die Vorstellung, dass wirtschaftlicher Fortschritt zwangsläufig auf Kosten des Klimaschutzes gehen müsse. Mit seiner Rolle im Europäischen Parlament steht er nun im Zentrum der Debatten über die zukünftige Ausrichtung der EU.

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