24 March 2026, 22:05

Merz lehnt Steuererhöhungen ab und setzt auf Entlastungen für Bürger

Plakat mit fettem schwarzem Text auf einem weißen Hintergrund, der von einem schmalen schwarzen Rand eingerahmt ist und "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut - Steuern noch weiter für Wohlhabende und große Unternehmen senkt."

Merz lehnt Steuererhöhungen ab und setzt auf Entlastungen für Bürger

Bundeskanzler Friedrich Merz hat bei einer jüngsten Fraktionssitzung von CDU und CSU Pläne für Steuererhöhungen entschieden zurückgeweisen. Stattdessen betonte er, dass die künftige Steuerpolitik auf Entlastungen setzen müsse – und nicht auf zusätzliche finanzielle Belastungen. Seine Äußerungen fallen in eine Zeit andauernder Debatten darüber, wie verschiedene Einkommensgruppen am besten unterstützt werden können.

Das Koalitionsabkommen von 2021 sah zwar eine Überprüfung der Steuerpolitik vor, doch konkrete Maßnahmen für Mittel- und Spitzenverdiener blieben bisher aus. In den vergangenen Monaten drehten sich die Diskussionen unter anderem um mögliche Erhöhungen der Unternehmenssteuern – etwa durch eine Anhebung des Mindesthebesatzes auf 280 bis 350 Prozent – sowie um eine geplante Vermögenssteuer auf Nettovermögen über einer Million Euro, die die reichsten 1,9 Prozent der Steuerzahler treffen würde. Auch eine temporäre Senkung der Mehrwertsteuer auf 7 Prozent für Kraftstoffe und Energie war im März 2026 im Gespräch, doch keine dieser Vorhaben wurde bislang umgesetzt.

Merz machte deutlich, dass etwaige Änderungen die Steuerlast verringern und nicht erhöhen sollten. Er zeigte sich offen für Vorschläge des Finanzministers zu gezielten Einkommensteuerentlastungen für bestimmte Gruppen. Zwar schloss er direkte Steuererhöhungen aus, deutete aber an, dass Anpassungen über Sozialabgaben denkbar seien.

Der Kanzler unterstrich zudem die Dringlichkeit von Entscheidungen: Wichtige Koalitionsvereinbarungen müssten zwischen Ostern und der Sommerpause getroffen werden. Er verwies darauf, dass die Dynamik in der zweiten Hälfte einer Legislaturperiode oft nachlasse – und betonte daher die Notwendigkeit, jetzt zu handeln.

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Angesichts der aktuellen Steuerdebatte gibt Merz' Haltung eine klare Richtung vor: Entlastung statt zusätzliche Kosten. Die kommenden Monate werden zeigen, ob es zu konkreten Änderungen kommt – sei es durch Senkungen der Einkommensteuer oder Anpassungen bei den Sozialabgaben. Vorerst steht jedoch fest: Neue finanzielle Belastungen für die Steuerzahler sollen vermieden werden.

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