Mönchengladbach hält CO₂-Bilanz stabil – trotz höherer Energiekosten und steigendem Heizölverbrauch
Lina KrügerMönchengladbach hält CO₂-Bilanz stabil – trotz höherer Energiekosten und steigendem Heizölverbrauch
Mönchengladbachs kommunale Gebäude hielten ihren CO₂-Fußabdruck 2024 nahezu stabil – trotz steigender Energiekosten
Die Stadt gab im vergangenen Jahr 10,7 Millionen Euro für Energie aus – 1,5 Millionen Euro mehr als 2023. Größter Verbraucher blieben die Schulen: Sie verbrauchten fast die Hälfte des gesamten Stroms und über 60 Prozent des Erdgases in den städtischen Liegenschaften.
Der Strombedarf in den kommunalen Gebäuden blieb 2024 mit 13,32 Millionen Kilowattstunden (kWh) nahezu unverändert. Auch der Erdgasverbrauch lag mit 50,4 Millionen kWh auf Vorjahresniveau. Allerdings stieg der Heizölverbrauch von 4,75 Millionen auf 6 Millionen kWh – teilweise bedingt durch Vorratskäufen im Jahr 2022.
In den letzten zwei Jahren hat die städtische Gebäudewirtschaft (gmmg) die Energieüberwachung ausgebaut und automatisierte Gebäudesteuerungen eingeführt. Dadurch konnten die Emissionen stabilisiert werden, die bei 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten blieben.
Geplante Maßnahmen für mehr Effizienz Zu den künftigen Einsparplänen gehören die Modernisierung von Heizungsanlagen, der Einbau neuer Lüftungssysteme sowie Dachsanierungen mit Solaranlagen. 2025 sollen 15 kommunale Gebäude mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden, die bis zu eine Million kWh Strom für den Eigenbedarf erzeugen. Zudem investierte die Stadt 850.000 Euro in die Beleuchtungsmodernisierung – die Hälfte der Kosten übernahm der Bund.
Obwohl die Energiekosten 2024 stiegen, blieben die Emissionen nahezu konstant. Projekte wie Solaranlagen und Heizungssanierungen sollen künftig sowohl die Ausgaben senken als auch die Umweltbilanz verbessern. Konkrete Pläne für Schulsanierungen zwischen 2026 und 2028 stehen jedoch noch aus.






