MTV Wolfenbüttel muss nach Adersheim ausweichen – Streit um Platzsperrung eskaliert
Clara SchneiderMTV Wolfenbüttel muss nach Adersheim ausweichen – Streit um Platzsperrung eskaliert
MTV Wolfenbüttel muss nach Adersheim umziehen – Platzsperrung sorgt für Chaos
Nach der überraschenden Schließung seines Hauptspielorts sieht sich der MTV Wolfenbüttel gezwungen, nach Adersheim auszuweichen. Der Verein musste mehrere Testspiele absagen und seine Vorbereitung auf die neue Saison in der Landesliga umstellen. Spieler warfen der Stadtverwaltung vor, den Platz ohne Vorwarnung gesperrt zu haben.
Die Sperrung erfolgte just zu Beginn der Saisonvorbereitungen. Die Stadtverwaltung wies den Vorwurf der überstürzten Entscheidung zurück und betonte, bereits im Mai nach den wichtigsten Terminen des Vereins gefragt zu haben. Da keine verlässlichen Angaben vorlagen, wurden Wartungsarbeiten für den 8. Juni angesetzt.
Trotz logistischer Herausforderungen räumte die Stadt dem Verein ab dem 14. Juli eine vorzeitige Nutzung des Hauptplatzes ein. Zudem verwies sie auf Ausweichmöglichkeiten auf den Plätzen an der Meesche und der Halberstädter Straße. Stadtvertreter bedauerten, dass der MTV Wolfenbüttel die Öffentlichkeit informierte, ohne zuvor die verpassten Fristen intern zu klären.
Nach den Turbulenzen absolvierte der Verein seine erste Trainingseinheit in Adersheim. Die Stadt bestreitet jede Schuld an möglichen finanziellen Folgen und fordert vom Verein bessere Kommunikation und Planung.
Bis zur Aufhebung der Platzsperre trainiert der MTV Wolfenbüttel nun in Adersheim. Die Stadt erwartet, dass der Verein die alternativen Spielstätten nutzt und Anfragen fristgerecht beantwortet. Beide Seiten bleiben im Gespräch, während der Saisonstart näher rückt.
