Netflix-Doku "POLDI" zeigt Lukas Podolski wie nie zuvor – zwischen Familie und Fußball
Emma MayerNetflix-Doku "POLDI" zeigt Lukas Podolski wie nie zuvor – zwischen Familie und Fußball
Netflix-Dokumentation „POLDI“: Ein intimer Blick auf Lukas Podolski – jenseits des Fußballhelden
Eine neue Netflix-Dokumentation gewährt seltene Einblicke in das Leben von Lukas Podolski, dem ehemaligen Nationalspieler der deutschen Fußballmannschaft. In Köln als Kind polnischer Eltern geboren, ist Podolski seit Langem eine bekannte Größe im Sport. Aktuell spielt er für Górnik Zabrze in der höchsten polnischen Liga – doch im Film POLDI steht nicht die sportliche Karriere, sondern sein persönlicher Werdegang im Mittelpunkt. Und das ohne die übliche Heldenverehrung.
Die Doku POLDI bricht mit den Klischees klassischer Sportlerbiografien. Statt auf Titel und Tore konzentriert sie sich auf Podolskis Familienleben, seine Herausforderungen und Eigenheiten. Eine Szene zeigt seine Mutter, wie sie ihm ein Schnitzel in Margarine brät – eine kleine, aber aussagekräftige Anekdote aus seiner Kindheit.
Fußball bleibt die treibende Kraft in seinem Leben, selbst noch vor seiner Frau und den Kindern. Der Film thematisiert auch seine Schwierigkeiten mit dem Gedanken an das Karriereende – ein Problem, das viele Sportler kennen. Sein Vater erinnert sich an den Tag, als der junge Profi Podolski sich einen Audi kaufte: ein Symbol für seinen frühen Erfolg.
Bekannt für seine bodenständige Art lebt Podolski nach dem Kölner Dialekt-Spruch „Et kütt, wie et kütt“ – sinngemäß: „Es wird schon irgendwie werden.“ Diese Lebenseinstellung prägt auch den lockeren und unterhaltsamen Ton der Dokumentation.
Der Netflix-Film porträtiert Podolski als mehr als nur einen Fußballer. Er rückt seine polnischen Wurzeln, die familiären Bindungen und das Leben nach der aktiven Zeit in den Fokus. Während er derzeit noch für Górnik Zabrze aufläuft, bleibt er eine Persönlichkeit, die Karriere und Privatleben auf ihre ganz eigene Weise vereint.






