Neu-Isenburgs Wirtschaft boomt 2025 mit Rekordzahlen und neuen Unternehmen
Lina KrügerNeu-Isenburgs Wirtschaft boomt 2025 mit Rekordzahlen und neuen Unternehmen
Neu-Isenburg verzeichnete 2025 stetiges Wirtschaftswachstum – mit mehr Unternehmen, steigenden Steuereinnahmen und einer wachsenden Bevölkerung. Die starke Kaufkraft der Stadt und der Zuzug großer Konzerne festigten ihren Ruf als attraktiver Wirtschaftsstandort im Rhein-Main-Gebiet nahe Frankfurt.
Die Zahl der gemeldeten Unternehmen in Neu-Isenburg stieg bis Ende 2025 auf 6.969 – ein Plus von 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zu den Neuansiedlungen zählten prominente Firmen wie SAIC Motor Deutschland, Envisics und Kerry Ingredients. Zudem gründeten 765 weitere Unternehmen in der Stadt, was einem Anstieg von 8,2 Prozent gegenüber 2024 entspricht.
Lokale Betriebe steuerten rund 88,8 Millionen Euro an Gewerbesteuer bei – ein Zuwachs von 28,6 Prozent innerhalb des letzten Jahrzehnts. Parallel dazu wuchs die Einwohnerzahl um 0,7 Prozent auf 41.546. Die durchschnittliche Kaufkraft der Bürger lag bei 31.172 Euro pro Kopf und damit 5,5 Prozent über dem Bundesdurchschnitt.
Neu-Isenburg blieb auch 2025 ein zentraler Arbeitsmarkt: Mitte des Jahres waren 34.058 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte registriert. Zwar sank diese Zahl kurzfristig um 2,5 Prozent, doch im Zehnjahresvergleich bedeutet dies ein Wachstum von 24 Prozent. Die Pendlerströme unterstreichen die wirtschaftliche Anziehungskraft der Stadt: Täglich kamen 30.428 Menschen zur Arbeit nach Neu-Isenburg, was einen Nettoüberschuss von 16.938 Pendlern ergab.
Die Wirtschaft der Stadt expandierte 2025 dank neuer Unternehmen, höherer Steuereinnahmen und einer stabilen Beschäftigungslage. Als Pendlerhochburg mit überdurchschnittlicher Kaufkraft bleibt Neu-Isenburg für Unternehmen und Einwohner gleichermaßen attraktiv.






