28 April 2026, 00:10

Neue Kita in Braunschweigs Weststadt soll Betreuungsnot 2030 beenden

Offenes Buch mit Illustrationen von Kindern, die in einer Kita spielen, einschließlich Text und einer Tabelle mit Gegenständen.

Neue Kita in Braunschweigs Weststadt soll Betreuungsnot 2030 beenden

Neue Kita in Braunschweigs Weststadt soll Engpässe bei der Kinderbetreuung lindern

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In Braunschweigs Stadtteil Weststadt könnte bald eine neue Kindertagesstätte entstehen, um die drängenden Betreuungsengpässe zu entschärfen. Die Stadtverwaltung hat den Bau einer Mustereinrichtung in modularer Bauweise für 10 Millionen Euro an der Unstrutstraße vorgeschlagen. Über das Vorhaben entscheidet der Verwaltungsausschuss am 17. Juni 2025.

Die Weststadt verzeichnet derzeit den höchsten Bedarf an Betreuungsplätzen in der gesamten Stadt: 84 Krippenplätze und 63 Kindergartenplätze fehlen. Die bestehende Versorgungsquote liegt deutlich unter den kommunalen Zielvorgaben, was den Ausbau dringend erforderlich macht. Die geplante Einrichtung in der Nähe der Standorte Ilmenaustraße und Muldeweg soll drei Krippengruppen, eine inklusive Gruppe sowie eine Kindergartengruppe aufnehmen.

Das Projekt setzt auf serielle Modulbauweise, ein Verfahren, das künftige Kita-Bauten beschleunigen soll. Vorgesehen ist zudem ein 50 Quadratmeter großer Speiseraum, der gesunde Ernährung und soziales Lernen fördern soll. Bei einer Genehmigung wird der Caritasverband Braunschweig die Einrichtung betreiben und damit die bald schließende Kita St. Kjeld ersetzen.

Baubeginn könnte 2028 sein, die Fertigstellung ist für 2030 geplant. Das Budget ist auf 10 Millionen Euro gedeckelt, um die Finanzierbarkeit zu sichern. Die Abstimmung am 17. Juni wird entscheiden, ob das Vorhaben an der Unstrutstraße realisiert wird. Bei einem positiven Beschluss würde die Einrichtung nicht nur akute Engpässe mildern, sondern auch eine schnellere Bauweise erproben – mit möglichen Auswirkungen auf künftige Kita-Projekte in der gesamten Stadt.

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