Neustadt bei Coburg wählt nach 31 Jahren neuen Oberbürgermeister – CSU-Sieg markiert politischen Wandel
Hannah WeberNeustadt bei Coburg wählt nach 31 Jahren neuen Oberbürgermeister – CSU-Sieg markiert politischen Wandel
Neustadt bei Coburg wählt nach 31 Jahren neuen Oberbürgermeister
Nach 31 Jahren unter derselben Führung hat Neustadt bei Coburg einen neuen Oberbürgermeister gewählt. Dominik W. Heike von der CSU errang im März 2026 in der Stichwahl einen deutlichen Sieg und beendete damit die lange Amtszeit von Frank Rebhan, der als dienstältester Oberbürgermeister Bayerns in einer Großen Kreisstadt galt. Das Ergebnis markiert einen Wandel in der lokalen Politik nach Jahrzehnten der SPD-Vorherrschaft.
Die Oberbürgermeisterwahl ging nach einem knappen ersten Wahlgang in die zweite Runde. Im ersten Durchgang lag Heike mit 33,7 Prozent knapp vorne, während Rebhan mit 33,5 Prozent nur knapp dahinter folgte. Die Wahlbeteiligung betrug 59,5 Prozent und zeigte eine hohe Wählerbeteiligung.
In der Stichwahl baute Heike seinen Vorsprung deutlich aus und gewann 59,9 Prozent der Stimmen. Rebhan, der seit 1995 im Amt war, erhielt 40,1 Prozent. Die Wahlbeteiligung sank leicht auf 56,3 Prozent, doch das Ergebnis war eindeutig.
Mit der Wahl endet Rebahns Rekord als dienstältester Oberbürgermeister einer Großen Kreisstadt in Deutschland. Jahrelang waren die Oberbürgermeisterwahlen in Neustadt bei Coburg ein enges Rennen zwischen SPD und CSU. Dieser Sieg festigt nun die Position der CSU in der Stadt nach Jahrzehnten des Wettbewerbs.
Heike wird nun das Amt des Oberbürgermeisters übernehmen und löst Rebhan nach mehr als drei Jahrzehnten an der Spitze ab. Das Ergebnis spiegelt einen klaren Wandel in der Wählergunst wider, mit dem die CSU die Führung in der Stadt übernimmt. Die neue Verwaltung wird ihre Amtszeit nach der offiziellen Übergabe antreten.






