Norddeutschlands Badeseen glänzen mit Top-Wasserqualität und strengen Regeln
Hannah WeberNorddeutschlands Badeseen glänzen mit Top-Wasserqualität und strengen Regeln
Badespaß in Norddeutschland: Saubere Gewässer locken mit Top-Wasserqualität
Badefreunde in Norddeutschland haben in diesem Sommer die Qual der Wahl – und können dabei auf saubere Gewässer setzen. Fast alle offiziellen Badestellen zwischen Harz und Lüneburger Heide erfüllen derzeit die höchste Wasserqualitätsstufe. Bei steigenden Temperaturen laden über 20 natürliche Seen und Teiche in der Region zu einem erfrischenden Bad ein – vorausgesetzt, die Besucher halten sich an die Regeln.
Das Landesgesundheitsamt prüft jährlich die Wasserqualität und bewertet die Badestellen nach einem Sterne-System. Drei Sterne stehen für „ausgezeichnete“ Wasserqualität – ein Standard, den nahezu alle geprüften Gewässer in der Region erfüllen. In Goslar erhielten beliebte Spots wie die Innerstetalsperre und der Kiefhölzer Teich Spitzenbewertungen. Auch der Salzgitter See und der Allersee bei Wolfsburg glänzen mit der Note „hervorragend“.
Im Landkreis Wolfenbüttel locken gleich zwei makellose Badeseen: der Schladener Badeteich und das Fümmelee. Braunsweigs Gewässer, darunter der Heidbergsee und das Kennelbad, schnitten ebenfalls mit „gut“ oder „ausgezeichnet“ ab. Kein einziger See oder Teich in der Region fiel unter diese beiden Bewertungsstufen.
Doch trotz der einwandfreien Wasserqualität gelten strenge Vorschriften: An vielen Gewässern besteht ein Badeverbot, dessen Missachtung mit Bußgeldern von bis zu 5.000 Euro geahndet wird. Unerlaubtes Baden in Naturschutzgebieten kann zudem Strafen in Höhe von 2.000 Euro nach sich ziehen.
Die Auswahl an gepflegten Seen und Teichen ist in dieser Saison groß. Angesichts der hervorragenden Wasserqualität raten die Behörden jedoch dazu, vor dem Sprung ins kühle Nass die örtlichen Regelungen zu prüfen. Wer Badeverbote oder Schutzgebietsvorschriften ignoriert, muss mit empfindlichen Geldstrafen rechnen.






