Paris feiert Gianni Versace mit spektakulärer Retrospektive – doch ein Kult-Kleid fehlt
Emma MayerParis feiert Gianni Versace mit spektakulärer Retrospektive – doch ein Kult-Kleid fehlt
Große Gianni-Versace-Retrospektive eröffnet diese Woche in Paris
Diese Woche eröffnet in Paris eine umfangreiche Gianni-Versace-Retrospektive. Die Ausstellung beleuchtet die engen Verbindungen des Designers zu Frankreich und präsentiert fast 100 ikonische Outfits. Doch ein berühmtes Stück fehlt auffällig: das schwarze Sicherheitsnadeln-Kleid, das Elizabeth Hurley in den 1990er-Jahren weltberühmt machte.
Die von Karl von der Ahé und Saskia Lubnow kuratierte Schau ist die erste Modeausstellung im Musée Maillol, das sonst vor allem für Fotografieausstellungen bekannt ist. Nun zeigt das Museum fast 450 Versace-Exponate – darunter Schmuck, Wohnaccessoires und seltene Videointerviews neben den Kleidungsstücken.
Die Outfits sind an Mannequins wie auf einem Laufsteg arrangiert und nach Themen gruppiert. Darunter befinden sich Entwürfe, die von Lady Diana, Elton John, Madonna und Grace Jones getragen wurden. Das Hurley-Kleid bleibt jedoch abwesend, wie von der Ahé bestätigt. Stattdessen wird ein Bildschirm die französische Wikipedia-Seite des Kleides streamen.
Die von der Berliner Agentur Dreamrealizer initiierte Retrospektive läuft nur zwei Tage. Die Türen öffnen am Freitag, dem 5. September, für die Öffentlichkeit und schließen bereits am Samstag, dem 6. September.
Die Ausstellung bietet einen seltenen Einblick in Versaces Einfluss auf Mode und Prominentenkultur. Auch wenn das Hurley-Kleid fehlt, zeigt die Schau dennoch eine beeindruckende Sammlung seines Schaffens. Besucher können Entwürfe aus mehreren Jahrzehnten bewundern – alle verbunden mit der besonderen Beziehung des Designers zu Paris.






