05 May 2026, 08:06

Peaches schockt und begeistert beim Donaufestival mit radikaler Körperkunst

Eine Frau in einem weißen Hemd hält ein Schild hoch, auf dem "LGBTQ+ Lives Matter" steht, vor einer Wand, mit einem entschlossenen Gesichtsausdruck.

Peaches schockt und begeistert beim Donaufestival mit radikaler Körperkunst

Peaches rockte das Donaufestival in Krems mit einer schamlosen, grenzenlosen Show

Mit einer Performance, die alle Konventionen sprengte, brachte Peaches ihren unverfrorenen, kompromisslosen Stil zum Donaufestival nach Krems. Die erfahrene Künstlerin, bekannt für ihre provokanten Texte und ihre furchtlose Bühnenpräsenz, bot ein Set voller Trotz und einer feierlichen Huldigung des weiblichen Körpers. Ihr aktuelles Album No Lube So Rude stilisiert sie zur „postmenopausalen Queer-Ikone“ – einen Titel, den sie auf der Bühne mit voller Überzeugung ausfüllte.

Seit über 26 Jahren stellt Peaches mit ihrer Musik gesellschaftliche Normen infrage. Ihr Debütalbum Fuck the Pain Away setzte 2000 den Ton, und ihre jüngsten Werke führen diese Tradition fort. In Krems betrat sie die Bühne mit einer Schamhaar-Toupet, das sie sich über die Brustwarzen geklebt hatte – eine visuelle Provokation, die so laut war wie ihre Texte.

Ihre Show war roh und triumphierend, mit Zeilen wie „Das ist mein Körper, meine Entscheidung, meine Titten“, die durch die Menge hallten. Als ein nicht identifizierbarer Gegenstand plötzlich auf der Bühne explodierte, steigerte das nur den Schockeffekt. Ein mittelalter Mann im Publikum wirkte zunächst wie vor den Kopf gestoßen, doch bald stimmte auch er in den Jubel ein, mitgerissen von der Energie.

Peaches’ Auftritt war eine Mischung aus Freude, Sex und Rebellion. Das Publikum, anfangs noch zögerlich, passte sich schnell ihrer Intensität an, lachte und klatschte mit. Am Ende waren selbst die zurückhaltendsten Zuschauer Teil ihrer furchtlosen Feier der Selbstbestimmung.

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Die Performance beim Donaufestival unterstrich Peaches’ Ruf als Künstlerin, die ihre Botschaft nie verwässert. Ihre Mischung aus Humor, Trotz und unzensierter Ausdruckskraft hinterließ einen bleibenden Eindruck. Die Reaktion des Publikums – von Schock bis zu Begeisterung – zeigte, wie ihre Unerschrockenheit auch nach Jahrzehnten im Musikbusiness noch immer wirkt.

Quelle