21 April 2026, 08:06

Potsdam führt Steuer auf Einweg-Geschirr ein – was das für Verbraucher bedeutet

Schwarz-weisses Foto eines Steuerformulars mit Text und numerischen Einträgen.

Potsdam führt Steuer auf Einweg-Geschirr ein – was das für Verbraucher bedeutet

Potsdam führt ab 1. Juli 2023 Steuer auf Einweg-Geschirr und -Behälter ein

Die Landeshauptstadt will mit der neuen Abgabe Abfall reduzieren und gleichzeitig die kommunalen Einnahmen steigern. Ähnliche Regelungen gibt es bereits in anderen deutschen Städten wie Tübingen, Freiburg und Konstanz.

Pro Einwegbecher, -teller oder -schale werden 50 Cent fällig, für Besteckteile kommen 20 Cent pro Stück hinzu. Die Stadt rechnet damit, dass die Steuer ab 2027 jährlich rund eine Million Euro einbringen wird.

Hintergrund ist die angespannte Haushaltslage vieler Kommunen in Brandenburg, die nach neuen Einnahmequellen suchen. Potsdam orientiert sich dabei am Vorbild Tübingen, wo eine solche Abgabe bereits erfolgreich eingeführt wurde.

Auch Freiburg und Konstanz haben ähnliche Steuern beschlossen. Der Städte- und Gemeindebund Brandenburg begrüßt Potsdams Vorstoß und signalisiert damit mögliche Unterstützung für weitere Kommunen.

Betroffen sind ab kommendem Monat alle Betriebe, die Einweg-Lebensmittelverpackungen verkaufen. Die Stadt erwartet in den nächsten Jahren steigende Einnahmen. Die Maßnahme ist Teil einer breiteren Strategie, um Abfall zu verringern und die Haushaltslage in der Region zu entlasten.

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