27 March 2026, 04:05

RHÖN-KLINIKUM wächst bei Patienten und Umsatz – doch der Gewinn schrumpft

Ein Collage von sechs verschiedenen Menschen, die lächeln, mit dem Text "Die Zukunft der Gesundheit beginnt bei Ihnen" darüber.

RHÖN-KLINIKUM wächst bei Patienten und Umsatz – doch der Gewinn schrumpft

RHÖN-KLINIKUM AG legt Finanz- und Geschäftsergebnisse für 2025 vor: Patientenzahlen und Umsatz steigen, Gewinne jedoch rückläufig

Die RHÖN-KLINIKUM AG hat ihre finanziellen und operativen Ergebnisse für das Jahr 2025 veröffentlicht. Demnach verzeichnete die Klinikgruppe ein Wachstum bei Patientenzahlen und Umsatz, während sie gleichzeitig ihre medizinische Technik und Dienstleistungen ausbaute. Trotz höherer Erträge ging der Gewinn jedoch zurück.

Der konzernweite Umsatz stieg 2025 um 6,8 Prozent auf 1.704,7 Millionen Euro. Dieses organische Wachstum ging einher mit einem Anstieg der Behandlungsfälle um 2,5 Prozent – insgesamt wurden 938.650 Patienten in den fünf großen Klinikstandorten versorgt. Dazu zählen die Universitätskliniken in Gießen und Marburg (beide in Hessen) sowie Einrichtungen in Bad Neustadt an der Saale, Bad Berka und Frankfurt (Oder).

Technologische Aufrüstungen spielten eine zentrale Rolle für die Entwicklung der Gruppe. Die RHÖN-KLINIKUM AG ist nun der einzige Krankenhausbetreiber in Deutschland, der über drei Photon-Counting-Computertomographie-Systeme der nächsten Generation verfügt. Weitere Investitionen umfassten eine neue Laborstraße in Gießen, moderne Herzkatheter-Technologie und ein 3-Tesla-MRT in Marburg sowie ein hochmodernes Strahlentherapie-System für die Krebstherapie in Bad Berka.

Trotz des Umsatzwachstums sank der Konzerngewinn 2025 auf 36,3 Millionen Euro – ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. Das EBITDA blieb jedoch mit 105,9 Millionen Euro solide. Für 2026 prognostiziert die Gruppe einen Umsatz von rund 1,7 Milliarden Euro, während das EBITDA voraussichtlich zwischen 110 und 125 Millionen Euro liegen wird. Ungewissheiten bleiben jedoch aufgrund globaler Lieferkettenstörungen, Preisschwankungen und möglicher regulatorischer Änderungen bei der medizinischen Kostenerstattung bestehen.

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Der Aufsichtsrat und der Vorstand schlagen für 2025 eine Dividende von 0,20 Euro pro Aktie vor.

Die RHÖN-KLINIKUM AG setzt ihre Expansion im medizinischen Bereich und bei der Technologie fort, muss sich dabei jedoch finanziellen Herausforderungen stellen. Die vorgeschlagene Dividende spiegelt eine vorsichtige Haltung wider, während sich die Gruppe auf mögliche wirtschaftliche und regulatorische Belastungen im Jahr 2026 vorbereitet. Der weitere Ausbau der Kliniken und neue Versorgungsangebote bleiben zentrale Bestandteile der Strategie.

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