Rofu Kinderland ruft Plüschfiguren wegen Asbest-Verdachts zurück
Spielwarenhändler Rofu Kinderland ruft Plüschfiguren wegen Gesundheitsrisikos zurück
Der deutsche Spielwarenhändler Rofu Kinderland hat eine Reihe von Plüschfiguren aufgrund von Sicherheitsbedenken vom Markt genommen. Tests zufolge könnte die Füllung Spuren von Asbest enthalten, was bei Beschädigung ein gesundheitliches Risiko darstellt. Kunden wurden aufgefordert, die Spielzeuge umgehend nicht mehr zu verwenden und gegen eine vollständige Rückerstattung zurückzugeben.
Der Rückruf wurde offiziell über das Verbraucherportal Lebensmittelwarnung.de bekannt gegeben. Die betroffenen Produkte sind bereits aus den Regalen entfernt worden. Behörden warnten, dass aus beschädigten Spielzeugen austretende Füllmaterialien schädliche Fasern freisetzen könnten.
Das in Hoppstädten-Weiersbach (Rheinland-Pfalz) ansässige Unternehmen steht seit Längerem unter finanziellem Druck. Schwache Weihnachtsumsätze führten im Januar zur Insolvenzanmeldung. Steigende Lebenshaltungskosten und der harte Wettbewerb durch Onlinehändler belasten die Geschäfte zusätzlich.
Trotz der finanziellen Schwierigkeiten sind seit Beginn der Krise 2022 keine weiteren Rückrufe oder Produktentfernungen über die Plüschfiguren hinaus dokumentiert worden.
Der Rückruf erfolgt während der laufenden Insolvenzverfahren. Kunden können die betroffenen Spielzeuge zurückgeben und erhalten den vollen Kaufpreis erstattet. Bisher gibt es keine Hinweise auf Sicherheitsprobleme bei anderen Produktkategorien des Händlers.






