24 March 2026, 10:05

Rüstungsboom treibt RENK und Rheinmetall zu Rekordzahlen im Jahr 2025

Ein Propagandaplakat aus dem Zweiten Weltkrieg, das einen Soldaten in einem Helm und einer Militäruniform zeigt, der ein Gewehr hält, mit der Aufschrift "Investiere in die Invasion, kaufe Kriegsanleihen" darüber.

Rüstungsboom treibt RENK und Rheinmetall zu Rekordzahlen im Jahr 2025

Deutsche Rüstungsunternehmen RENK und Rheinmetall verzeichnen starke Finanzzahlen für 2025 – getrieben vom Boom im Verteidigungssektor

Die deutschen Rüstungsfirmen RENK und Rheinmetall haben für das Jahr 2025 herausragende Finanzdaten vorgelegt und profitieren damit von der wachsenden Nachfrage im Militärbereich. RENK meldete einen Umsatzrekord von 1,37 Milliarden Euro sowie einen Nettogewinn von 101 Millionen Euro, während der Börsenwert von Rheinmetall nach einem Kursanstieg von 149 Prozent im Jahresverlauf auf 72 Milliarden Euro kletterte. Beide Unternehmen haben nun große Aufträge im Visier – darunter das lange verzögerte Fregattenprogramm F126 für die Deutsche Marine.

RENKs Finanzdaten 2025: Rekordumsatz und optimistische Prognosen RENK verzeichnete 2025 einen Höhepunkt in seiner Geschäftsentwicklung: Der Umsatz stieg auf 1,37 Milliarden Euro, der Nettogewinn erreichte 101 Millionen Euro. Zudem beläuft sich der Auftragsbestand auf 6,68 Milliarden Euro – ein klares Zeichen für anhaltende Nachfrage. Für 2026 erwartet das Unternehmen einen Umsatz von über 1,5 Milliarden Euro sowie ein bereinigtes Ergebnis zwischen 255 und 285 Millionen Euro. Trotz dieser positiven Aussichten notiert die Aktie derzeit bei rund 51,89 Euro – mehr als 40 Prozent unter ihrem Höchststand vom Oktober 2025. Anleger werden die nächsten Entwicklungen gespannt verfolgen, insbesondere den Quartalsbericht, der am 6. Mai 2026 ansteht.

Rheinmetall: Marktkapitalisierung explodiert – F126-Programm im Fokus Unterdessen hat Rheinmetall eine Marktkapitalisierung von 72 Milliarden Euro erreicht, angetrieben von einem Kursplus von 149 Prozent im vergangenen Jahr. Das Unternehmen drängt nun auf einen zügigen Neustart des F126-Fregattenprogramms, das sechs Schiffe mit geschätzten Kosten von 10 Milliarden Euro umfasst. Das Bundesministerium der Verteidigung prüft derzeit, ob Rheinmetall als Hauptauftragnehmer infrage kommt – neben einem weiteren Bieter. Eine endgültige Entscheidung über den Zuschlag wird nicht vor Ende April erwartet, eine Vergabe könnte jedoch noch in diesem Sommer erfolgen.

Verteidigungsbranche wartet auf Milliardenaufträge Der gesamte Rüstungssektor bereitet sich auf große Orders vor, darunter ein 48-Milliarden-Euro-Beschaffungsprogramm der Bundeswehr. Rheinmetall hat seine Position durch strategische Schritte wie die Übernahme von Naval Vessels Lürssen gestärkt. Allerdings bleiben Details zum F126-Programm sowie zur Marktperformance von ThyssenKrupp Marine Systems vorerst begrenzt.

Fazit: Rüstungsboom in Deutschland – F126-Entscheidung wird richtungsweisend Die Rekordzahlen von RENK und das Wachstum von Rheinmetall unterstreichen die Dynamik im deutschen Verteidigungssektor. Die anstehende Vergabe des F126-Fregattenauftrags, die noch in diesem Jahr erwartet wird, könnte die Position beider Unternehmen weiter prägen. Mit dem nächsten Quartalsbericht von RENK im Mai werden Anleger die Fortschritte in diesen milliardenschweren Militärprojekten genau beobachten.

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