Sachsen stärkt Wasserversorgung mit 6,7 Millionen Euro Bundesmitteln
Clara Schneider6.7 Millionen Euro für sichere Wasserversorgung in Sachsen - Sachsen stärkt Wasserversorgung mit 6,7 Millionen Euro Bundesmitteln
Sachsen investiert 6,7 Millionen Euro in den Schutz der Wasserversorgung
In den vergangenen fünf Jahren hat Sachsen 6,7 Millionen Euro an Bundesmitteln in die Sicherung seiner Wasserversorgung investiert. Die Gelder flossen im Rahmen des Wassersicherstellungsgesetzes und konzentrierten sich auf die Katastrophenvorsorge sowie die langfristige Zuverlässigkeit der Systeme. Behörden betonen, dass eine gesicherte Wasserversorgung in Notlagen überlebenswichtig sei.
Die Landesdirektion Sachsen (LDS) lenkte die Mittel in zentrale Infrastrukturprojekte. So wurden Notstromaggregate in wichtigen Wasserwerken installiert, um deren Betrieb bei Stromausfällen aufrechtzuerhalten. Zudem wurden veraltete Rohwasserentnahmeanlagen saniert, um die Versorgung stabil zu halten.
Für den Krisenfall beschaffte man Transportanhänger, mit denen Wasser schnell umgeschlagen werden kann. Die Maßnahmen dienen dem Schutz der Trinkwasserversorgung für Haushalte und Unternehmen sowie dem Erhalt lokaler Gewässer. Bisher gibt es jedoch keine Meldungen, dass Gemeinden im Erzgebirge die Mittel für Risiken durch Lithiumabbau eingesetzt hätten.
Die Investition von 6,7 Millionen Euro stellt sicher, dass das sächsische Wassernetz auch in Extremsituationen funktionsfähig bleibt. Bürger und Betriebe sind nun besser vor Engpässen und Verunreinigungen geschützt. Gleichzeitig tragen die Modernisierungen zu übergeordneten Umweltzielen bei, indem sie die Wasserbewirtschaftung stabilisieren.






