Salzgitter startet Millionen-Sanierung für 38 Wohngebäude in der Ostsiedlung
Hannah WeberSalzgitter startet Millionen-Sanierung für 38 Wohngebäude in der Ostsiedlung
Großes Sanierungsprojekt für 38 Wohngebäude in Salzgitter-Bad gestartet
Am 17. Juni 2023 begannen die umfangreichen Sanierungsarbeiten an 38 Wohnhäusern im Salzgitteraner Stadtteil Ostsiedlung. Mit dem Vorhaben will die Stadt das Viertel durch umfassende Modernisierungen wieder attraktiver machen. Die betroffenen Gebäude in der Rheinstraße und der Engeroder Straße waren zuvor von der Stadt Salzgitter im Rahmen des Projekts erworben worden.
Insgesamt umfasst das Projekt 146 Wohnungen in den 38 Gebäuden. Geplant sind Fassadensanierungen, der Einbau neuer Fenster, die Neugestaltung der Außenanlagen sowie Innenmodernisierungen in ausgewählten Objekten. Zudem werden die Häuser Rheinstraße 3 und 12 barrierefrei umgebaut – unter anderem mit Aufzügen und Balkonanbauten.
Für die strukturelle Förderung in Salzgitter stellte die Stadt über 50 Millionen Euro bereit. Davon flossen 4,7 Millionen Euro in den Ankauf der Immobilien, während 15,4 Millionen Euro für die Sanierungsmaßnahmen vorgesehen sind. Bund und Land beteiligen sich mit 12,2 Millionen Euro an den Renovierungskosten. Oberbürgermeister Frank Klingebiel betonte, dass das Projekt dazu beitragen solle, dem Viertel seinen früheren Charme zurückzugeben.
Als Eigentümerin finanziert und steuert die Stadt das Vorhaben selbst. Das als Leuchtturmprojekt geltende Sanierungspaket soll nachhaltige Impulse für das Viertel setzen. Die Fertigstellung ist für Mitte 2028 geplant.
Die Modernisierungsarbeiten werden nicht nur die Gebäude auf den neuesten Stand bringen, sondern auch die Barrierefreiheit deutlich verbessern. Mit einer Gesamtinvestition von 15,4 Millionen Euro – unterstützt durch öffentliche Fördermittel – wird die Ostsiedlung grundlegend verändert. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt in den Bemühungen Salzgitters um die städtische Aufwertung.
