18 April 2026, 12:05

Santiago Segura löst mit politischen Aussagen im Podcast Shitstorm aus

Plakat mit einer Gruppe von Menschen, die Fahnen mit Text und einem Strichcode halten, identifiziert als eine antifaschistische Zeitung aus den Niederlanden.

Santiago Segura löst mit politischen Aussagen im Podcast Shitstorm aus

Der spanische Regisseur Santiago Segura hat nach der Äußerung kontroverser politischer Ansichten im Podcast La Script heftige Kritik geerntet. Bekannt als Schöpfer der Torrente-Filmreihe, äußerte er sich zu Themen wie Hausbesetzungen, Transgender-Rechten und der Unabhängigkeit der Justiz – und löste damit eine Welle der Empörung im Netz aus.

Ausschnitte aus dem Interview verbreiteten sich rasant auf TikTok und X (ehemals Twitter) und entfachten hitzige Debatten unter den Nutzern. Viele hinterfragten, ob seine Aussagen mit seiner selbst beschriebenen linksliberalen Haltung vereinbar seien.

Segura begann mit der Hausbesetzer-Problematik in Spanien und argumentierte, die Regierung müsse das Problem durch den Ausbau sozialen Wohnraums oder finanzielle Hilfen lösen. Anschließend sprach er über Anhänger der rechtspopulistischen Partei Vox, die sich seiner Meinung nach durch linke Rhetorik ausgegrenzt fühlten und pauschal als Faschisten abgestempelt würden.

Zu Transgender-Themen bekundete er zwar Unterstützung für die Schauspielerin Bibiana Fernández, die sich als Frau identifiziert, kritisierte jedoch das spanische Transgender-Gesetz. Auch zum umstrittenen "Nur ein Ja heißt Ja"-Einverständnisgesetz äußerte er sich ambivalent und warnte vor unbeabsichtigten juristischen Folgen.

In der Verteidigung der Richterschaft betonte Segura, nicht alle Juristen seien politisch voreingenommen, und widersprach damit pauschalen Vorwürfen. Dennoch stießen seine Aussagen auf scharfe Kritik: Nutzer in sozialen Medien warfen ihm Widersprüche vor, einige stellten seine liberale Selbstwahrnehmung infrage, andere diskutierten die Stichhaltigkeit seiner Argumente.

Die Kontroverse ebbt nicht ab – im Gegenteil: Auf digitalen Plattformen werden seine Äußerungen weiterhin intensiv debattiert. Sowohl Kritiker als auch Unterstützer analysieren seine Aussagen und halten die Diskussion am Laufen.

Seguras Podcast-Auftritt hat die Online-Debatten über Politik, Identität und Gerechtigkeit weiter angeheizt. Seine Positionen – von Wohnungsbaupolitik bis zur Fairness der Justiz – spalten die Öffentlichkeit, viele hinterfragen, wie sehr sie mit linksliberalen Werten harmonieren.

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Da sich seine Aussagen viral verbreiten, wird die Debatte voraussichtlich anhalten – ein Spiegel der tieferen Spannungen in Spaniens politischem und gesellschaftlichem Gefüge.

Quelle