12 April 2026, 04:05

Schizophrener Mann wegen brutalen Mordes an Rentnerin zu zwölf Jahren Haft verurteilt

Ein altes, vergilbtes Dokument mit den Namen weiblicher Gefangener in zwei Spalten, geschrieben in schwarzer Tinte.

Schizophrener Mann wegen brutalen Mordes an Rentnerin zu zwölf Jahren Haft verurteilt

Ein an Schizophrenie erkrankter Mann ist wegen des Mordes an einer älteren Frau während eines Raubüberfalls zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Der Prozess fand wegen seines psychischen Zustands unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das Gericht sprach ihn eines gewaltsamen Angriffs schuldig, der zum Tod des Opfers führte, gefolgt von einer sexuellen Nötigung.

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Der Angeklagte war durch eine unverschlossene Balkontür in die Wohnung der Frau eingedrungen, mit der Absicht, Wertgegenstände zu stehlen. Im Inneren griff er die ältere Bewohnerin an und fügte ihr tödliche Verletzungen zu. Nach der Tötung beging er eine sexuelle Nötigung an der Leiche.

Das Gericht betonte Habgier, Hinterlist und die Absicht, weitere Straftaten zu begehen, als erschwerende Umstände. Nach dem Mord nutzte der Täter die Bankkarte des Opfers für kleinere Einkäufe. Seine am Tatort sichergestellte DNA brachte ihn direkt mit der Tat in Verbindung.

Bei der Urteilsverkündung berücksichtigte das Gericht seine Schizophrenie als mildernden Umstand. Sollte sich sein Zustand durch Medikamente bessern, könnte er nach Verbüßung von zwei Dritteln seiner Haftstrafe vorzeitig entlassen werden.

Die zwölfjährige Freiheitsstrafe spiegelt die Schwere der begangenen Verbrechen wider, darunter Mord, Raub und sexuelle Nötigung. Die psychische Erkrankung des Angeklagten beeinflusste sowohl den nicht öffentlichen Prozessverlauf als auch die Möglichkeit einer vorzeitigen Entlassung. Die Entscheidung des Gerichts trägt der Brutalität der Tat Rechnung, berücksichtigt jedoch auch die mildernden Aspekte seiner Erkrankung.

Quelle