07 June 2026, 16:03

SPD und DGB fordern gemeinsame Rentenzahlungen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern

SPD-Fraktion unterstützt DGB-Vorschlag für betriebliche Altersvorsorge

SPD und DGB fordern gemeinsame Rentenzahlungen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern

Die Bundestagsfraktion der SPD unterstützt einen neuen Rentenreformvorschlag. Der vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) vorlegte Plan sieht ein verpflichtendes betriebliches Rentensystem vor, bei dem auch Arbeitgeber Beiträge leisten müssten.

Yasmin Fahimi, Vorsitzende des DGB, setzte sich für einen gesetzlichen Anspruch auf eine betriebliche Altersvorsorge ein. Sie betonte, dass sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer in das System einzahlen sollten, um höhere Rentenansprüche zu sichern.

Dagmar Schmidt, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, unterstützte diese Forderung. Sie forderte, dass Arbeitgeber mindestens einen gleich hohen Anteil in die Rentenkasse einzahlen müssten. Ohne ausreichende finanzielle Absicherung drohten künftigen Rentnern sonst unzureichende Leistungen, warnte sie.

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Der Vorschlag erhält nun politische Rückendeckung durch die SPD im Bundestag. Sollte er umgesetzt werden, müssten Arbeitgeber die Beiträge der Beschäftigten zur betrieblichen Altersvorsorge in gleicher Höhe ergänzen. Ziel ist es, die Alterseinkommen von Arbeitnehmern in ganz Deutschland zu stärken.

Quelle