16 April 2026, 08:05

Staatspreis für Denkmalschutz 2026: Diese drei Preisträger werden in Sachsen-Anhalt geehrt

Schwarz-weißer Stich von Johannes Georgius, Prinz von Anhaltinus, mit einem zentralen menschlichen Gesicht und Text unten.

Staatspreis für Denkmalschutz 2026: Diese drei Preisträger werden in Sachsen-Anhalt geehrt

Die Preisträger des Staatspreises für Denkmalschutz 2026 sind von Rainer Robra, Staatsminister und Minister für Kultur, bekannt gegeben worden. Der renommierte, alle zwei Jahre verliehene Preis würdigt Personen und Initiativen für ihr herausragendes Engagement beim Erhalt des kulturellen Erbes der Region. Die offizielle Verleihung findet am 21. April in der Staatskanzlei und im Kulturministerium von Sachsen-Anhalt statt.

Der Staatspreis gilt als höchste Auszeichnung für Denkmalschutz in Sachsen-Anhalt. In diesem Jahr wurden drei Preisträger für ihr besonderes Wirken und ihre nachhaltige Arbeit geehrt.

Gerhard Christ aus Aschersleben erhält die Auszeichnung für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement in der archäologischen Denkmalpflege. Seine Forschungen zur Stadtgeschichte Ascherslebens erstrecken sich über Jahrzehnte. Jeder der Einzelpreisträger – darunter Christ – wird mit 2.500 Euro prämiert.

Ebenfalls gewürdigt wurde Guido Schwarzendahl aus Halle (Saale), dessen Arbeit sich auf den Schutz und die Restaurierung der Architektur von Halle-Neustadt konzentriert. Die Jury hob seine kontinuierliche Haltung bei der Bewahrung des baulichen Erbes der Region hervor.

Der Gruppenpreis geht an den Verein Walbecker Geschichte und Heimatpflege e.V. für die Sanierung des ehemaligen DDR-Beobachtungsturms bei Walbeck. Für ihr gemeinschaftliches Projekt erhalten sie 7.500 Euro.

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Bei der Feierstunde am 21. April werden die Leistungen aller Ausgezeichneten gewürdigt. Ihr Einsatz hat maßgeblich dazu beigetragen, historische Stätten und Bauwerke im gesamten Land zu bewahren. Das Preisgeld soll die weitere Denkmalpflege in Sachsen-Anhalt unterstützen.

Quelle