27 March 2026, 06:06

Städte in NRW planen barrierefreie Zukunft für Senioren bis 2025

Ein Diagramm mit dem Titel "community accountability" mit drei miteinander verbundenen Kreisen um einen zentralen Kreis, alle in hellen Farben, mit fetter Schrift, die den Begriff betont.

Städte in NRW planen barrierefreie Zukunft für Senioren bis 2025

Vertreter aus fünf Städten Nordrhein-Westfalens haben sich kürzlich getroffen, um die Bedürfnisse älterer Bürgerinnen und Bürger zu erörtern. Das Treffen im Rahmen des Netzwerks Bergische Runde konzentrierte sich auf die Verbesserung der Barrierefreiheit und die Förderung eines selbstbestimmten Lebens im Alter. Die Teilnehmer tauschten Erfahrungen aus und wiesen auf gemeinsame Herausforderungen in ihren Kommunen hin.

Delegierte aus Radevormwald, Mettmann, Haan, Remscheid und Solingen stellten aktuelle Entwicklungen in der Seniorenpolitik ihrer Städte vor. Diskutiert wurden Hindernisse im öffentlichen Raum, bei digitalen Dienstleistungen und Zahlungssystemen – Probleme, die in allen beteiligten Gemeinden ähnlich auftreten.

Im Mittelpunkt stand die Rolle der Seniorenbeiräte, die als direkte Schnittstelle zwischen Kommunalverwaltung und älteren Menschen fungieren und sicherstellen, dass deren Anliegen in politische Entscheidungen einfließen. Radevormwald kündigte zudem eine Befragung von rund 3.000 Senioren an, um detailliertes Feedback zu ihren Bedürfnissen zu sammeln.

Themen wie selbstständiges Wohnen und der Ausbau von Unterstützungsnetzwerken prägten die Diskussion. Zwar wurden keine städtespezifischen Lösungen für digitale Bezahlsysteme vorgestellt, doch das kommende Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG), das am 28. Juni 2025 in Kraft tritt, wird bundesweit barrierefreie Banking-Apps und Terminals vorschreiben. Das nächste Treffen des Netzwerks ist für den 21. Mai 2026 geplant.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Bergische Seniorentag, der im April 2028 in Wuppertal stattfinden wird. Unter dem Motto "Prävention" geht es dann darum, wie ältere Menschen gesund und aktiv bleiben können.

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Die Bergische Runde bleibt eine wichtige Koordinationsplattform für die Seniorenpolitik. Die Kommunen bereiten sich nun auf das Barrierefreiheitsgesetz 2025 vor und erweitern gleichzeitig lokale Initiativen. Der nächste Seniorenforum im Jahr 2028 wird diese Debatten aufgreifen und praktische Lösungen für den demografischen Wandel vorantreiben.

Quelle