Stopp für AfD-Förderung: Warum Millionen an linke Gruppen fließen
Eine aktuelle Entscheidung hat die staatliche Förderung für die Parteistiftung der AfD für die nächsten fünf Jahre gestoppt. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Debatten darüber, wie öffentliche Gelder an politische Organisationen verteilt werden. Gleichzeitig fließen weiterhin Millionen an Steuergeldern in linksgerichtete Gruppen und Jugendprogramme.
Seit Jahren lenkt das Bundesprogramm "Lebendige Demokratie!" jährlich fast 200 Millionen Euro an Projekte, die Kritiker als Förderung einer links-grün-roten Subkultur bezeichnen. Ein weiterer großer Finanzstrom, der Kinder- und Jugendplan des Bundes, ist zu einer 250-Millionen-Initiative angewachsen und unterstützt ähnliche Vorhaben. Zu den Begünstigten zählt die Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken, die seit 2016 knapp 13 Millionen Euro erhalten hat. Zusätzlich sammelt die Gruppe jedes Jahr über das Bundesfamilienministerium eine weitere Million Euro ein.
Die Amadeu Antonio Stiftung, eine weitere bedeutende Empfängerin, sichert sich jährlich über sechs Millionen Euro an Steuergeldern. Kürzlich gerieten zwei ihrer Referent:innen – beide nicht-binär – in eine Kontroverse an einer sächsischen Schule. Ihnen wird vorgeworfen, Neuntklässlern pornografisches Material gezeigt zu haben; ihre Schulung war mit einem 2.500-Euro-Zuschuss der Stiftung finanziert worden.
Insgesamt werden mehr als 600 Millionen Euro an öffentlichen Mitteln unter den Stiftungen der etablierten deutschen Parteien aufgeteilt. Kritiker werfen vor, diese ungleiche Verteilung begünstige bestimmte politische Lager, während andere ausgeschlossen blieben.
Die Ablehnung der Förderung für die AfD-Stiftung unterstreicht die grundsätzliche Diskussion über staatliche Subventionen für politische Gruppen. Angesichts der Millionenbeträge, die in linksorientierte Organisationen fließen, mehren sich die Forderungen nach einer Überprüfung der öffentlichen Finanzierung. Jeder größere politische Wandel könnte zu Kürzungen dieser Programme führen – parallel zu möglichen Reformen der Rundfunkanstalten und ihrer Haushalte.






