31 May 2026, 06:04

Tim Raues brutale Jugend bei den Berliner "36 Boys" – ein neues Buch enthüllt alles

Promi-Koch Raue: Mein ganzer K├Ârper schreit: Lauf, Lauf, Lauf!

Tim Raues brutale Jugend bei den Berliner "36 Boys" – ein neues Buch enthüllt alles

Ein neues Buch enthüllt die gewalttätige Vergangenheit der berüchtigten Berliner „36 Boys“-Bande – und damit auch die Jugendjahre des heutigen Sternekochs Tim Raue. Mit heute 52 Jahren gehörte Raue zwischen seinem 14. und 16. Lebensjahr der Kreuzberger Gruppe an. In „36 Boys: Wie eine Kreuzberger Bande zur Legende wurde“ werden seine Erlebnisse und die brutalen Aufnahmerituale der Gang detailliert geschildert.

Raue schloss sich den „36 Boys“ auf der Suche nach Anerkennung und Zugehörigkeit an. Um sich zu beweisen, musste er einen dreiminütigen Kampf gegen zwei Bandenmitglieder bestehen – eine Prüfung, die er zwar nicht vollständig absolvierte, bei der er sich aber weigerte zu fliehen. Die Schläge hinterließen eine Narbe im Gesicht, die er bis heute mit Stolz trägt.

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In den 1980er-Jahren waren Straßenschlachten mit verfeindeten Gangs in Kreuzberg an der Tagesordnung. Raue erinnert sich an eine Auseinandersetzung, bei der seine Gruppe einem zahlenmäßig weit überlegenen Gegner gegenüberstand. Trotz der Gewalt lehnt er heute Aggression ab, doch den ungeschriebenen Kodex der Bande – nie zurückweichen – erkennt er bis heute an.

Bei der Buchpräsentation stand Raue neben Muzaffer „Muci“ Tosun, einem ehemaligen Weggefährten aus der Gangzeit. Die Biografie zeigt, wie der Ruf der „36 Boys“ durch Loyalität und Straßenschlachten im Berlin der 1980er geprägt wurde.

Das Buch wirft ein Licht auf ein turbulentes Kapitel in Raues Leben, lange bevor er als gefeierter Koch Karriere machte. Die Zeit bei den „36 Boys“ hinterließ sowohl körperliche als auch seelische Spuren, auch wenn er sich heute von Gewalt distanziert. Die Geschichte bleibt eine eindringliche Erinnerung an die Gangkultur in Kreuzberg vergangener Tage.

Quelle